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Flexodruck, Verpackungen, Digitaldruck, Verpackungsdruck, Drupa, Druckfarben, Flexible Verpackungen, Tiefdruck, Packaging, Drucken, Bobst Group, Flexodruckmaschinen, DFTA, Flexo+Tief-Druck, Fachpack, Converting, Faltschachtel, Flexodruckplatten, Druckformen, Druckindustrie, Bedruckung, Flint Group, Verpackungslösung, Esko, Markenartikler

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  • A

    Die zu reinigende, mit Lösemittel kontaminierte Abluft in Flexo- und Tiefdruckereien durchströmt zuerst die heiße Speichermasse des Wärmetauschers der Abluftreinigungsanlage. Bereits hier oxidiert ein Großteil der Kohlenwasserstoffe. In der Brennkammer wird die Abluft falls erforderlich mittels eines Brenners auf die notwendige Reaktionstemperatur gebracht. Dadurch werden die Schadstoffe vollständig in unschädliche Bestandteile umgewandelt. Die somit gereinigten, heißen Reingase durchströmen dann einen anderen Teil der Wärmespeichermasse und geben ihre Wärme wieder an die Speichermasse ab. Danach verlässt die Abluft die Anlage als saubere Luft.
    Unternehmen im Bereich Abluftreinigung:
    Im Offsetdruck bezeichnet die Abwicklung das Abrollen der direkt am Druckvorgang beteiligten Zylinder aufeinander. Die exakte Abwicklung aller drei Zylinder, also das Aufeinander-Abrollen des Platten-, Gummituch- und Druckzylinders, spielt eine entscheidende Rolle für die Druckqualität.
    Mit Anilox bezeichnet man ein Kurzfarbwerkverfahren, um eine genau dosierte Menge von Druckfarbe auf eine Flexodruckplatte aufzubringen. Bei der konstanten und homogenen Dosierung der Farbmenge während des Druckvorgangs kommt es vor allem auf die Aniloxwalze an. Sie regelt die exakte Übertragung der Druckfarbe auf die Druckplattenoberfläche.
  • B

    Unternehmen im Bereich Bahnbeobachtung: Grafikontrol
    Mit Bahninspektion bezeichnet man die optische Kontrolle des Druckprozesses während der Druckproduktion.
    Der Begriff Belichtungssysteme wird im Flexodruck in vielerlei Hinsicht verwendet. Als Belichter für die Bebilderung von fotopolymeren Flexodruckplatten und Flexo-Runddruckformen wird mit einem Laser die schwarze LAMS-Schicht an den Stellen entfernt, die später das Relief bilden sollen. Durch die Laserbelichtung erhält man auf der Platte/Runddruckform ein integrales Masken-Negativ. Anschließend erfolgt die Weiterverarbeitung bzw. Herstellung des Reliefs in sechs Arbeitsstufen, von denen vier mittels Belichtungen durchgeführt werden: Rückseitenbelichtung, Hauptbelichtung, Lichtnachbehandlung (Finish) und Nachbelichtung.
    Unternehmen im Bereich Belichtungssysteme: 
  • C

    Durch das Colour Management, auch Farbmanagement genannt, versucht man, eine Vorlage, die mit einem beliebigen Eingabegerät erfasst wurde, im Druckprozess möglichst ähnlich wiederzugeben.
    Mit einem Computer-to-Plate (CTP)-System erfolgt die direkte Bebilderung von Druckplatten aus dem digitalen Datenbestand der Druckvorstufe mittels eines Lasers. Dabei werden sämtliche digitale Bilddaten für alle Druckfarben auf einzelne Druckplatten außerhalb der Druckmaschine übertragen. Prinzipiell wird bei den Computer-to-Plate-Belichtern zwischen Flachbettsysteme, Innentrommelsysteme und Außentrommelsysteme unterschieden. In der Praxis kommen überwiegend die beiden letztgenannten zur Anwendung.
    • Innentrommelsystem Bei diesem System wird die Druckplatte in einer zylindrischen Trommel fixiert. In dieser Trommel wird die Platte passgenau durch Vakuum positioniert. Die Trommel steht fest und bewegt sich bei der Platten-Bebilderung nicht (z. B. CtP-Systeme von Lüscher).
    • Außentrommelsystem
    Bei einem Außentrommelsystem wird die Druckplatte außen auf einen Zylinder gespannt und durch Vakuum und zusätzliche mechanische Hilfen wie Klammern oder Greifer gehalten und befestigt (z. B. CtP-Systeme von Xeikon Prepress). Computer-to-Plate (CTP)-Systeme für die Plattenherstellung werden sowohl im Offsetdruck als auch im Flexodruck eingesetzt.
    Unternehmen im Bereich Computer-to-Plate-Systeme: 
    Mit Converting oder Weiterverarbeitung werden im Verpackungsdruck alle Arbeitsschritte zur weiteren Veredelung bezeichnet, die sich an dem Druckprozess anschließen. Sie können in der Druckmaschine (Inline) oder außerhalb (Offline) erfolgen. Zu den klassischen Converting-Verfahren gehören Lackieren, Kaschieren, Beschichten, Konfektionieren, Prägen, Stanzen, Heiß- und Kaltfolienprägung. Die Weiterarbeitung von Verpackungen dient der Steigerung ihrer Attraktivität am „Point of Sale“ (Marketing) sowie der Erfüllung technischer Anforderungen, damit sie z. B. für den Gebrauch auf Abfüllanlagen geeignet sind.
    Unternehmen im Bereich Converting:
       
    Corona (lat.) bedeutet wörtlich Strahlenkranz. Es werden freie Elektronen und/oder Ionen gestreut. Die Corona-Vorbehandlung schafft auf unpolaren Folienoberflächen durch Oxidation polare Gruppen und verändert (erhöht) auf diesem Wege die Oberflächenspannung. Dadurch verbessert sich die Benetzung durch Klebstoffe, Lacke oder Druckfarben und damit auch deren Anhaftung auf dem Substrat. Zusätzlich zu den angesprochenen Oxidationsvorgängen findet auch noch eine „Reinigung“ der Oberflächen statt und es wird eine Mikrorauhigkeit hergestellt. Unter der Voraussetzung korrekter Anwendung der Corona-Parameter führen diese drei Faktoren (Oxidation, Reinigung, Mikrorauhigkeit) zu einer guten Anhaftung von Klebstoffen, Druckfarben oder auch Lacken.
    Unternehmen im Bereich Corona:
  • D

    Im Dekordruck werden eine Vielzahl von Anwendungen für Verbraucher und industrielle Zwecke produziert. Typische Beispiele sind die Herstellung von Geschenkpapier und Tapeten bis hin zu Materialien für Transferdruck. Ein weiteres Feld sind Papiere und Kunststoffe, die für die Produktion von Möbeln, Bodenbelägen und Arbeitsflächen eingesetzt werden.
    Der DFTA Flexodruck Fachverband e.V. wurde 1979 gegründet und ist der fachliche Zusammenschluss von Unternehmen aus Kreisen der Verarbeitungs- und Zulieferindustrie sowie Fachhochschulen. Mit Sitz in Stuttgart vertritt er rund 300 vorrangig mittelständische Mitgliedsunternehmen der Flexodruckindustrie und ist einer der mitgliederstärksten Flexodruckverbände in Europa. Der Verein versteht sich als Dienstleister für die deutschsprachigen Flexodruck-Unternehmen, die Zulieferer, die Firmen der Druckvorstufe und die Verarbeiter. Der Verband macht es sich zur Aufgabe, als neutraler Verband den Flexodruck weiter zu entwickeln und zukunftsfähig zu machen. Außerdem veranstaltet der  DFTA jährlich einmal den DFTA Award – hier werden exzellente innovative Leistungen mit Zukunftsorientierung ausgezeichnet.
    Der Digitaldruck ist ein Druckverfahren, bei dem keine Druckvorlage (bzw. Druckform) benötigt wird. Bei diesem Verfahren werden die Informationen direkt vom Computer in eine Druckmaschine übertragen und auf Papier gebracht – so kann jeder Bogen anders bedruckt werden. Das auch als Direct Digital Printing (DDP) bezeichnete Verfahren ermöglicht personalisierte Drucke. Der Digitaldruck erreicht fast die gleiche Qualität, wie der farbige Offsetdruck, ist bei kleinen Auflagen aber wesentlich preisgünstiger. Bei den klassischen Druckverfahren wird mit pastösen Druckfarben gearbeitet – beim Digitaldruck hingegen wird unterschieden zwischen digitalen, elektrofotografischen Drucksystemen die als färbende Substanz Trockentoner verwenden, und solchen mit flüssigen Tinten (Inkjetdruck).
    Unternehmen im Bereich Digitaldruck:  
    Zur Bebilderung (Imaging) einer Druckform bringt der Raster Image Prozessor (RIP) die unterschiedlichen Datenformate aus der Druckvorstufe während der Ausgabe in einer einheitlichen Form. Alle Pixel-, Font-, und Vektordaten werden nur noch mit Recordelementen beschrieben, die entweder einen Druckpunkt setzen oder nicht. Recordelemente sind die kleinsten ansteuerbaren Einheiten eines Ausgabesystems (z. B. CtP-System), mit denen die Bebilderung durchgeführt werden kann. Das Imaging führt ein (oder auch mehrere) Laser aus, der auf der Druckform entweder einen Punkt (Dot) oder keinen setzen. Nur dort, wo Dots gesetzt werden, entstehen die druckenden Elemente der Druckform.
    Unternehmen im Bereich Digitale Bebilderung: 
    Software für Druckereien unterstützt die typischen Produktions- und Geschäftsprozesse in Druckvorstufe, Druck und Weiterverarbeitung. Es werden in der Regel alle Bereiche des Druckens (Verpackungsdruck, Tief- und Flexodruck) berücksichtigt. Eine Druckereisoftware bildet die Kalkulation, das Auftragsmanagement, die Fakturierung und Nachkalkulation ab. Sie unterstützt u.a. die Materialwirtschaft bis hin zur Produktionsplanung und -steuerung. In der Regel berücksichtigt die Software für Druckereien auch Schnittstellen für Dateiformate, die einen direkten Datenaustausch zwischen verschiedenen EDV-Systemen und den dahinterliegenden Produktionsanlagen ermöglichen.
    Unternehmen im Bereich Druckerei-Software:
    Druckfarben setzen sich aus Farbmitteln, Bindemitteln, Lösemitteln sowie Additiven zusammen und werden beim Drucken auf das Substrat übertragen. Sie lassen sich allgemein in pastöse (= hohe Viskosität; Bogen-Offsetdruck), dünnflüssige (= niedrige Viskosität; Flexo- und Tiefdruck) und strahlenhärtende Druckfarbensysteme (Flexo- und Offsetdruck) einteilen. Druckfarben für die verschiedenen Druckverfahren unterscheiden sich nicht nur in ihrer Zusammensetzung, sondern auch in Bezug auf physikalische, chemische und drucktechnische Eigenschaften.
    Unternehmen im Bereich Druckfarben:
       
     
    Die Druckform ist ein Werkzeug mit dem Texte, Bilder, Strichelemente und Vollflächen mittels Farbe auf den Druckträger übertragen werden. Die Gestalt und das Material der Druckform hängen vom eingesetzten Druckverfahren ab. Daher spricht man auch von Flexodruckform, Tiefdruckzylinder, Siebdruckschablonen etc. Die Druckform ist ein zentrales Unterscheidungsmerkmal der „konventionellen“ Verfahren. Davon unterscheidet sich der Digitaldruck, der keine Druckform mehr benötigt.
    Unternehmen im Bereich Druckformen:
    Eine Druckplatte ist ein Träger von Text- und Bildinformationen, die planliegend, sowohl starr als auch flexibel sein kann. Grundsätzlich besteht eine Druckplatte aus einer lichtempfindlichen Schicht und einer Trägerschicht, die in der Regel aus Metall- oder Folie besteht. Nachdem die Informationen auf die Platte aufgebracht wurden (z.B. durch Bebilderung, Belichtung oder Gravur und anschließendem Finishingprozess), wird sie auf einem Zylinder oder Sleeve aufgespannt oder montiert. Die Platte bildet die eigentliche Druckform. In der Druckmaschine eingebaut, überträgt sie als Informationszwischenspeicher die Farbe auf den Bedruckstoff. Druckplatten werden im Flexo- und Offsetdruck, aber auch im Tiefdruck eingesetzt (Bogentiefdruck).
    Unternehmen im Bereich Druckplatten:
    Die Aufgabe der Druckvorstufe besteht darin, Texte, Bilder und Grafiken zu Druckvorlagen zusammenzuführen und für den Druck vorzubereiten. Dabei werden Daten, die von Werbeagenturen, Verlagen oder direkt vom Kunden kommen, am Computer in druckbare Daten für den Druckprozess umgesetzt. Zum Aufgabenbereich der Druckvorstufe gehört auch die Druckformherstellung. Im Englischen wird der Begriff „Prepress“ verwendet.
    Unternehmen im Bereich Druckvorstufe:

    Software-Lösungen für die Druckvorstufe umfassen alle Features für die drucktechnische Aufbereitung, Bearbeitung und Qualitätssicherung wie Trapping, Warping, Erstellen und Erkennen von Strichcodes, dynamische Erstellung von Druckmarken und Infofeldern, objektbasierte Rasterung, technische Analyse mit Autokorrektur, visuelle Prüfung von Flächendeckung, Minimaltonwerten und Passerfehlern sowie die Gesamtformherstellung (Step & Repeat). Moderne Druckvorstufen-Softwares ermöglichen das Ändern und Bearbeiten von Inhalten direkt in der PDF-Datei, dem Standard-Format für den Austausch von Etiketten- und Verpackungsdesigns. Sie erlauben die Kontrolle aller Aspekte vom Import und Layout des Designs bis hin zur Ausgabe. Außerdem ermöglichen manche Lösungen die drucktechnische Datenaufbereitung für Verpackungen mit variablen Inhalten und variablen Bildern.
    Unternehmen im Bereich Druckvorstufen-Software:
    Die Drupa ist die weltweit größte Messe der Druck- und Druckmedienindustrie. Das Wort Drupa ist eine Abkürzung und steht für Druck und Papier. Bei dieser für die Branche bedeutendsten Leistungsschau stehen Innovationen aus den Bereichen Druck- und Medienvorstufe, Druckmaschinen und der Druckweiterverarbeitung im Mittelpunkt. Seit dem Jahr 1951 findet die Drupa in einem Abstand von vier bis fünf Jahren in Düsseldorf statt. Bereits im Jahr 1951 begann die Messe mit 527 Ausstellern, seitdem hat sich diese Zahl mehr als verdreifacht. Seit ihrer Neupositionierung im Jahr 2016 fokussiert sich die Drupa auf Zukunftsthemen wie den Verpackungsdruck. Damit rücken vor allem der Flexodruck und der Tiefdruck als die führenden Verpackungsdruckverfahren, aber zunehmend auch der Digitaldruck,  in den Mittelpunkt der Betrachtungen. Mit dem seit Drupa 2016 veranstalteten Forum „drupa touchpoint packaging“ tragen die Drupa-Organisatoren dieser Entwicklung Rechnung. In diesem Rahmen werden innovative Konzepte für digitale Produktionsworkflows präsentiert (Verpackungssubstrate Design, Druckvorstufe,  Druckverfahren, Veredelungstechnologien). Das Highlight ist die Vorstellung von Prototypen neuer Verpackungslösungen, die versuchen auf zukünftige Anforderungen der Verbraucher und Brandowner Antworten zu geben.
  • E

    Elastomer-Flexodruckformen bezeichnen Sleeves mit einer fotopolymeren oder elastomeren Oberfläche, die vor dem eigentlichen Druckprozess bebildert wird.
    Durch den engen Kontakt zweier Oberflächen (z.B. auf Rolle gewickelte Folien) und deren anschließende Trennung (z.B. bei der Abwicklung) werden nichtgebundene freie Elektronen von der einen zur anderen Oberfläche übertragen. Das damit entstehende Ungleichgewicht im Elektronenhaushalt der beiden Körperflächen führt zur Bildung eines elektrostatisch aufgeladenen Feldes. In Abhängigkeit davon, ob in einem Atom Elektronen oder Protonen überwiegen, ist dieses Feld entweder negativ oder positiv geladen und drängt zur Wiederherstellung des Elektronengleichwichts nach Ausgleich in Form von Entladung. Zur Vermeidung dieser unkontrollierten Entladungen, die im Druckprozess durchaus zu Bränden führen können, bedarf es entsprechender Entlade-Elektroden.
    In der Technik wird der Ausdruck Rekuperation für technische Verfahren zur Energierückgewinnung verwendet. Energierückgewinnung ist überall dort möglich, wo Wärme erzeugt wird. In Druckprozess gibt es unterschiedliche Konzepte, um Energie (Wärme) zurückzugewinnen. Hierzu drei Beispiele:
    • Zum Reinigen der lösemittelhaltigen Abluft auf Flexo- und Tiefdruckmaschinen werden thermische regenerative Abluftreinigungsanlagen eingesetzt. Die in den gereinigten, heißen Abgasen enthaltene Energie, die beispielsweise zur Vorerhitzung der zu reinigenden Abluft oder zum Heizen des Drucksaales genutzt werden kann.
    • Der sehr energieintensiven Herstellung von Druckluft, die im Druckprozess an den verschiedensten Stellen benötigt wird, kann durch Einbindung in eine Wärmerückgewinnung entgegengewirkt werden.
    • Die Heißgasabluft aus UV- und IR-Trocknern an Druckmaschinen ist ideal zur Wärmerückgewinnung. Über Luft/Wasser-Wärmeübertrager lassen sich im Kühlwasser sehr hohe Temperaturniveaus erreichen. Werden diese in eine vorhandene Wärmerückgewinnung eingebunden, lassen sich vielfältige Weiterverwendungen realisieren.

    Unternehmen im Bereich Energierückgewinnung:    
    Das ERP (deutsch: Unternehmensressourcenplanung) ermöglicht einem Unternehmen die vorhandenen Ressourcen möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen und somit die Steuerung von Geschäftsprozessen zu optimieren. Das ERP wird mit Hilfe von Softwareprogrammen für die betriebswirtschaftlichen Abläufe eines Unternehmens umgesetzt. (Quelle: theurer.com GmbH)
    Unternehmen im Bereich ERP-Software:
    Die ältesten gedruckten Etiketten stammen aus der Zeit um 1700. Heutzutage haben sich Haftetiketten, also selbstklebende Etiketten zur Trockenetikettierung in vielen Bereichen etabliert. Diese werden für die unterschiedlichsten Bereiche hergestellt: Zur Kennzeichnung von Lebensmitteln, kosmetischen und pharma-zeutischen Produkten, Gebrauchsgütern und vielen mehr. Für die Produktion selbstklebender Etiketten werden zahlreiche Druck- und Veredelungsverfahren eingesetzt: Hochdruck (Flexo- und Buchdruck), Flachdruck (Offset- und Siebdruck), Tiefdruck, Digitaldruck, Heißfolienprägung etc.
    Herstellungsverfahren von (Verpackungs-)Folien, bei dem geschmolzenes Kunststoffgranulat zu einer Flachfolie geblasen (Blasfolienextrusion) oder gegossen (Gießfolienextrusion) wird. Lesen Sie mehr unter Extrusionsanlagen und Folienextrusion
    Für das Herstellen von (Verpackungs)-Folien kommen überwiegend zwei Verfahren infrage. Auf einer Blasfolienextrusions-Anlage wird während des Prozesses geschmolzener Kunststoff mithilfe von Luft aus einer ringförmigen Düse geblasen. Dabei entsteht ein 10 bis 20 Meter hoher Schmelzschlauch. Der bereits erstarrte Schlauch wird anschließend von einem Quetschwalzenpaar zusammengelegt. Hierbei entsteht ein sogenanntes Layflat, welches anschließend zu einem Wickler läuft, wo es meist auf Rollenkerne gewickelt wird. Auf einer Chill-Roll-Extrusion-Anlage (Gießfolienextrusion) ist das Gießen von Folien ein kontinuierlicher Vorgang, bei dem ein thermoplastischer Werkstoff geschmolzen und durch ein flaches Werkzeug auf eine Kühlwalze extrudiert wird, wo er abgekühlt und wieder verfestigt wird. Die dabei entstehende Folie wird von der Kühlwalze abgezogen und zur weiteren Verarbeitung oder Veredelung zu einer Rolle aufgewickelt. Lesen Sie mehr unter Extrusion und Folienextrusion  
    Unternehmen im Bereich von Extrusionsanlagen:
  • F

    Die FachPack in Nürnberg gilt als eine der bedeutendsten europäischen Fachmessen für Verpackungen, Prozesse und Technik. Das Angebotsspektrum der Fachmesse erstreckt sich von Packstoffen, Packmitteln und Verpackungsdruck über Kennzeichnungs- und Markiertechnik bis hin  zu Verpackungsmaschinen und Verpackungslogistik. 1979 als „Verpackungs-Ausstellung“ mit 88 Ausstellern und rund 2000 Besuchern gestartet, trägt die Verpackungsmesse seit 1982 den Namen „FachPack“. Im Jahr 1995 beteiligten sich erstmals über 400 Aussteller, 2003 konnte die 1000er Ausstellermarke geknackt werden, 2015 verbuchten die Veranstalter zum ersten Mal über 40.000 Fachbesucher. 2018 kamen 38 Prozent der FachPack-Aussteller und 25 Prozent der Fachbesucher aus dem überwiegend europäischen Ausland. Die Verpackungsmesse findet jährlich statt und dauert drei Tage. Alle drei Jahre legt die FachPack eine Pause ein.
    Farbmanagement-Systeme (CMS) sind Computerprogramme, die die Farbräume bei der Farbeingabe, -darstellung und -ausgabe einander anpassen, damit über die gesamte Produktionskette hinweg eine grafische Darstellung erzeugt wird, die immer die gleichen Farben aufweist und damit Farbkonsistenz garantiert. Die Voraussetzungen für eine solche Anpassung von Eingabe- Verarbeitungs-, Darstellungs- und Ausgabegeräten setzt eine Farbkalibrierung der Geräte voraus. Das Farbmanagement oder CM (Colour-Management) ist ein wichtiger Bestandteil der Druckvorstufe.  
    Mit Farbmessung bezeichnet man verschiedene Verfahren, um die Farbqualität und damit Wiedergabequalität von Printprodukten zu beurteilen.
    Flexodruck: Zunächst wird die Flexodruckform über die Rasterwalze eingefärbt. Sie besitzt Näpfchen („Vertiefungen“) in der Walzenoberfläche, die zunächst eine definierte Farbmenge auf der höherliegenden Druckelementen der Flexodruckform transportieren. Anschließend erfolgt unter Anpressdruck die Farbübertragung (bzw. die Motivübertragung) von der Druckform auf den Bedruckstoff. Gefüllt werden die Näpfchen über eine Kammerrakel (Kammer + Arbeits- und Schließrakel), welche an die Rasterwalze angestellt wird. Mit der Arbeitsrakel wird die überschüssige Druckfarbe von der Walzenoberfläche abgerakelt, so dass nur noch die Farbe in den Näpfchen verbleibt.
    Tiefdruck: Im Tiefdruck wird zur Farbübertragung die gesamte Form zunächst vollkommen mit Farbe bedeckt, die sowohl in den vertieft liegenden Druckelementen als auch auf den nichtdruckenden Teilen der Formoberfläche liegt. Kurz vor der Farbübertragung wird die nicht benötigte Druckfarbe von der Formoberfläche mit einer Rakel beseitigt, so dass die abzudruckende Druckfarbe in den vertieft liegenden Druckelementen verbleibt. Die Farbübertragung erfolgt dadurch, dass das zu bedruckende Substrat unter Anpressdruck auf die Formoberfläche gepresst wird, wobei die in den vertieften Druckelementen verbliebende Farbe mit dem Substrat in Kontakt kommt.
    Unternehmen im Bereich Farbübertragung:
    Fehlermanagement bezeichnet menschliche Tätigkeiten, mit denen der Mensch in einem Mensch-Maschine-System auf einen Fehler reagiert, um den Fehler zu beheben. In der Regel wird das Fehlermanagement in drei oder vier Phasen eingeteilt: Fehlerentdeckung, Fehlerdiagnose, Fehlerkompensation und Fehlerkorrektur.
    FFI
    Der Begriff »flexible Verpackung« umfasst die Herstellung, Lieferung und Veredelung von Kunststoff- und Zellulose-Folien, Folien aus Aluminium sowie Materialien aus Papier. Diese werden einzeln oder im Verbund zur Herstellung von Primär-Einzelhandelsverpackungen für Nahrungsmittel, Non-Food-Anwendungen wie Tiernahrung, Heimwerkerprodukte, Hygieneprodukte, Reinigungsmittel für den Haushalt, sowie für Produkte der pharmazeutischen Industrie eingesetzt. Diese Definition schließt ausdrücklich Produkte wie Schrumpf- und Dehnfolien für Sekundärverpackungen, Palettenumwicklungen, Tragetaschen, Tierfuttersäcke sowie industrielle Transportbehälter aus.
    Der Flexodruck ist ein rotatives Druckverfahren, das dank einer flexiblen Druckform sehr vielseitig einsetzbar ist. Es ist das einzige Druckverfahren, in dem Rundlaufungenauigkeiten und Dickenvarianzen des Bedruckstoffes durch die flexible Druckform ausgeglichen werden können, um einen sauberen Rasterdruck zu gewährleisten. So können flexible Materialien bis hin zu dünnen Folien, alle Papiere und Pappen sowie Materialien mit rauhen Oberflächen und Textilgewebe bedruckt werden.
    Lesen Sie mehr unter: »Flexodruck».
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    Unternehmen im Bereich Flexodruckform:
     
    Flexodruckmaschinen unterscheiden sich konstruktiv im Wesentlichen im Aufbau der Druckwerke:
    1. Zentralzylinder- oder Einzylindersystem (CI)
    2. Mehrzylindersystem in Reihenbauweise und Kompaktbauweise
    • Zentralzylinder-Flexodruckmaschine
    Flexodruckmaschinen mit einem Zentralzylindersystem arbeiten mit einem Satellitendruckwerk. Dabei sind die verschiedenen Flexodruckformzylinder mit vier bis zu zehn Farbwerken mit Zwischentrocknern um einen große, zentralen Druckzylinder angeordnet. Der Druckzylinder hat je nach Anzahl der Druckwerke einen Durchmesser von etwa 200 nos 350 cm. Je nach Maschinentyp und Einsatzbereich variiert die Druckbreite zwischen 300 und 3000 mm. Die Bedruckstoffbahn läuft in CI-Maschinen um den großen Druckzylinder herum und wird dabei nacheinander in allen Farben gedruckt. Damit ist ein sehr genauer Stand im Zylinderumfang (Längspasser in Bahnlaufrichtung) zu erreichen. Besonders vorteilhaft ist das Zentralzylindersystem daher für dünne, flexible Papiere und insbesondere Folien, die mit hoher Passergenauigkiet bedruckt werden können.
    • Flexodruckmaschine in Reihenbauweise
    Bei Flexodruckmaschinen in Reihenbauweise sind die Druckwerke nacheinander in Reihe geschaltet. Die Anzahl der Druckwerke ist nahezu beliebig ausbaubar und Schön- und Widerdruck ist einfach zu realisieren. Darüber hinaus sind die einzelnen Druckwerke einfach zugänglich und zu bedienen. Reihenbaumaschinen eignen sich besonders für ein Kombinieren und Erweitern. Sie sind vor allem als Teil einer Hybridmaschine in Kombination mit anderen Druck- und Veredelungsverfahren eingesetzt (z. B. schmalbahnige Etikettendruckmaschinen)
    • Flexodruckmaschine in Kompaktbauweise
    Die Flexodruckmaschine in Kompaktbauweise besteht aus einem Druckwerkständer in dem auf jeder Seite übereinander zwei bis fünf Druckwerke angeordnet sind. Das heißt, diese Mehrzylinder-Flexodruckmaschine kann vier bis zehn Druckwerke besitzen. Aufgrund ihres statischen Aufbaus hat dieser Maschinentyp heute nur noch eine geringe Bedeutung.
    Unternehmen im Bereich Flexodruckmaschinen:  
       

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    Unternehmen im Bereich Flexodruckplatten:
     
    Heutige Flexodruckmaschinen haben in der Regel zwischen vier und zehn Druckwerke. Ein Flexodruckwerk besteht aus den Komponenten Farbkammerrakel, Rasterwalze, Druckform (Formatzylinder oder Sleeve+Klischeekleband+Flexodruckplatte oder Nahtlos-/Endlos-Druckform oder selbstklebende Druckhülse + Flexodruckplatte) und dem Gegendruckzylinder (Presseur). Der Aufbau der Druckwerke ist abhängig von der Konstruktion der Flexodruckmaschine: Zentralzylinder- oder Einzylindersystem sowie Mehrzylindersystem in Reihenbauweise oder Kompaktbauweise.
    Flexoplatten sind Hochdruckplatten, deren Oberfläche aus flexiblem Material besteht. Hierfür kommen Gummi oder Fotopolymere zum Einsatz. Das Druckbildrelief ist erhaben.
    Der Foliendruck ist vergleichbar mit dem Druck auf Papier. Innerhalb der Foliendruckverfahren wird zwischen Schön- und Konterdruck unterschieden. Vor dem Druck ist eine Korona-Vorbehandlung der Folie unbedingt erforderlich, damit die Farben auf dem Bedruckstoff haften. Der überwiegende Teil liegt im Konterdruck. Schöndruck wird nur bei Monofolien wie z. B. PVC und Fertigverbunden eingesetzt, welche z. B. coextrudiert wurden, wie PA/PE.
    Extrudieren (extrudere = heraustreiben) ist ein kontinuierliches Verfahren,  eingesetzt zur Herstellung von Verpackungsfolien, die noch weiterverarbeitet werden müssen, damit Gebrauchsgegenstände daraus werden. Als Formmasse werden Thermoplaste in Pulver- und Granulatform (granulum = Körnchen) verwendet. Lesen Sie mehr unter Extrusionsanlagen und Extrusion  
    Ein Klischee ist eine Druckform für das Hochdruckverfahren. Dieses besteht aus Zink, Kupfer, Kunststoff oder im Flexodruck aus Fotopolymer. Fotopolymer-Druckplatten werden aus flüssigem Harz gegossen oder als unbelichtete Flexodruckplatten geliefert. Sie werden üblicherweise für den Zeitungsdruck mit Rollenmaschinen verwendet und weisen eine geringere Auflösung als Silberhalogenid- und Thermodruckplatten auf.
  • G

  • H

    In der Druckindustrie sorgen Handlingsysteme für rationalisierte Abläufe. Die Wirtschaftlichkeit wird unter den Gesichtspunkten von Betriebssicherheit und Ergonomie erhöht. Häufig eingesetzte Handlingsysteme im Verpackungsdruck und Converting sind Shaftpuller, ein Handlingsgerät für Wickelwellen, und Gripper, ein Hubwagen mit Greifarm, sowie Chargier-, Rollen-, Hub- und Transportwagen. Um Palettenladungen sicher und geschützt für Transport und Lagerung mit Folie zu verpacken, werden komplette, vollautomatische Endverpackungslinien mit Robotersysteme von der Produktion bis ins Palettenlager angeboten. Handlingsysteme dienen zur Optimierung, Absicherung und Beschleunigung von Arbeitsvorgängen sowie von Material- und Warenflüssen in der Intralogistik im Lager und in der Produktion:
    • effektives und materialschonendes Handling
    • beschleunigtes Wechseln, Transportieren, Heben von z.B. schwergewichtigen Wellen und Rollen für reduzierte Umrüst- bzw. Stillstandzeiten
    • erhöhte Arbeitssicherheit durch Unfallvorbeuge und Verhinderung von Langzeitschäden beschleunigte und ressourcenschonende Intralogistik
    • Rationalisierungseffekte
    Dabei gilt es eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen: Sicherheit, Zuverlässigkeit und Eingängigkeit in der Handhabung sowie Produktivitätssteigerung und Kostensenkung durch Zeitersparnis.
    Unternehmen im Bereich Handlingsysteme:
    Ein Helio-Klischograph ist eine Anlage zur elektromechanischen Gravur von Tiefdruckzylindern. Im Unterschied zum Klischographen kann die von Rudolf Hell 1961 entwickelte Maschine Druckzylinder, das heißt zylindrische Objekte gravieren.
  • I

    Industrie 4.0 ist ein Schlagwort über das sehr kontrovers diskutiert wird. In der Druckbranche ist auch von Print 4.0, Packaging 4.0 oder Produktion 4.0 die Rede. Gemeint sind die Verzahnung der Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik und eine Automatisierung der Arbeitsabläufe. Mithilfe von intelligenten und digital vernetzten Systemen soll eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion ermöglicht werden. Diese Vernetzung soll dazu führen, dass die gesamte Wertschöpfungskette optimiert wird – mit dem Ziel Personal einzusparen.
  • J

  • K

    Beim Kammerrakelsystem wird die überschüssige Druckfarbe mit einem Rakelmesser von der Rasterwalzenoberfläche abgestreift. Die Kammer wird mit Luftdruck dicht an die Rasterwalze gedrückt. Rakelmesser bestehen üblicherweise aus Stahl, Keramik oder Kunststoff.
    Unternehmen im Bereich Kammerrakel:

    Unternehmen im Bereich Kammerrakelsystem:
    Der Kaschierkleber ist ein im Flexo- und Buchdruck verwendeter Kleber, der zur Kaschierung genutzt wird. (Siehe auch ->Kaschierung) Dieser verbindet dünne Folien mit der Papier- oder Folienbahn.
    Lesen Sie mehr unter: »Kaschierung».
    Unternehmen im Bereich Kaschiermaschine:  
    Beim Kaschieren (oder auch Laminieren) handelt es sich um zwei oder mehrere Substratlagen gleicher oder verschiedener Materialien, die entweder inline in einer Druckmaschine oder durch einen separaten Arbeitsschritt in einer Kaschiermaschine mittels Klebstoffauftrag miteinander verbunden werden. Es wird zwischen folgenden Kaschiertechniken unterschieden: Nasskaschierung (Dispersions-Klebstoff), Trockenkaschierung (lösemittelbasierter Klebstoff), Extrusionskaschierung (thermoplastische Polymere als Klebstoff) und Lösemittelfreie Kaschierung (Klebstoff besteht aus 100% Festkörper). Die Aufgabe der Kaschierung bei flexiblen Verpackungen ist die Kombination der Materialeigenschaften unterschiedlicher Substrate zu einem neuen Werkstoff mit definierten Eigenschaften. Das Ergebnis sind maßgeschneiderte Verbunde für die Herstellung flexibler Verpackungen mit hoher Schutzfunktion.
    Die Wahl des richtigen Klischeeklebebandes für die Plattenmontage bestimmt maßgeblich das gewünschte Druckbild im Flexodruck. Als Unterbau und Dämpfung wirkend, muss sich das Klebeband den unterschiedlichen Härten und Dicken der Flexodruckplatten sowie den unterschiedlichen Sleeve- und Zylinderumfängen anpassen. Für die Bedruckung flexibler Verpackungen, Etiketten, Papiersubstraten, Kartonagen und Wellpappen steht eine Vielzahl unterschiedlicher Klischeeklebebänder zur Verfügung.
    Unternehmen im Bereich Klischeeklebeband:
    Da Tiefdruckzylinder in der Regel mit Kupfer beschichtet sind, werden sie auch Kupferzylinder genannt. Auf ihrer Oberfläche wird das Druckbild mit einem Stichel, einer Nadel, einem Laser oder einem Roulette eingraviert. Die so erzeugten Vertiefungen heißen Näpfchen.
  • L

    Der Drucklack ist überwiegend eine farblose Lackschicht mit unterschiedlichen optischen (von mattglänzend bis hochglänzend) und haptischen Eigenschaften (Haptik-Kriterien: hart/weich, klebrig/rutschig und rau/glatt), aber auch geruchlichen Eigenschaften. Durch Lacke lassen sich Druckergebnisse vollflächig oder partiell veredeln. Dabei müssen Lacke im Druck zwei wesentliche Ziele erfüllen: Den Schutz des Druckergebnisses und/oder die Erzeugung bestimmter gestalterischer Effekte. Für den Inline- oder Offline-Lackauftrag kommen grundsätzlich alle konventionellen Druckverfahren mit ihren jeweiligen Druckformen in Frage. Bei den Lackarten wird zwischen Lösemittellack, UV-Lack und Dispersionslack („Wasserlack“) unterschieden. Zudem können Lacke nach ihren zu erzielenden Effekten differenziert werden, z. B. Matt- und Glanzlack, Strukturlack, Relieflack, Dripp-Off-Lack, Thermo-Lack, Soft-Touch-Lack, Glitzerlack, Rubbelack oder Duftlack. Siehe auch: Drucklacke
    Unternehmen in Bereich Lacke:
    Lösemittel (z.B. Isopropanol, n-Propanol, MEK, Ethanol, Ethylacetat, Ethoxypropanol) sind verdunstende Flüssigkeiten, die Substanzen (Bindekörper, Farbstoffe) ohne chemische Umsetzung auflösen. Sie werden zur Einstellung der Farbviskosität eingesetzt, steuern den Trocknungsprozess, finden aber auch als Reinigungsmittel oder Auswaschmittel für Flexodruckplatten Verwendung. Im Druckwerk sorgen sie maßgeblich für einen einwandfreien Farbtransport bzw. eine störungsfreie Übertragung der Druckfarbe auf dem Bedruckstoff. Lösemittel sind durch Destillation vollständig recyclebar. Werden die entsprechenden Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten, können von Lösemitteln sowohl Brand- und Explosionsgefahren als auch spezifische Gesundheitsgefährdungen ausgehen.
    Unternehmen im Bereich Lösemittel:
    Lösemittelfarben sind dünnflüssig (niedrige Viskosität) und bestehen zu etwa ca. 65% aus Lösemitteln, ca. 13% Bindemitteln, ca.12% Farbmitteln (Pigmente), ca. 10% Additive (Hilfsmittel). Die Trocknung lösemittelbasierter Farbsysteme erfolgt physikalisch, das heißt durch Verdunsten oder Verdampfen der flüchtigen Lösemittel. Die Druckfarben sind selten „mono-solvents“ –also nur mit einem Lösemittel fromuliert. Lösemittebasierte Druckfarbensysteme für den Flexo- und Tiefdruck unterscheiden sich vor allem in ihrer anteiligen Zusammensetzung der Lösemittel (Ethanol, Ethylacetat, Ethoxypropanol). Aufgrund des längeren Weges zum Druckpunkt müssen Lösemittelfarben für den Flexodruck deutlich langsamer in der Trocknung eingestellt werden, um ein Antrocknen auf dem Weg zum Substrat zu vermeiden. Lösemittelfarben werden insbesondere für die Bedruckung von Verpackungsfolien eingesetzt.
    Unternehmen im Bereich lösemittelbasierte Farben:
  • M

    Ein Management Information System (MIS) ist ein Software-System, das dem Unternehmen Informationen zur Verfügung, mit deren Hilfe das Unternehmen gelenkt bzw. das Controlling (also dem Produktions- und Vertriebssektor) betrieben werden kann. Ein MIS ist in der Regel betriebswirtschaftlich orientiert, während ein Führungsinformationssystem sich mit den Grundsätzen der Unternehmensführung (Personal) beschäftigt. Die Wirtschaftsinformatik beschäftigt sich mit Konzeption, Aufbau und Pflege von (Management-) Informationssystemen.
    Unternehmen im Bereich Management Information System (MIS):
  • N

  • O

  • P

    Für spezielle Bereiche, beispielsweise bei sehr komplexen Folienstrukturen oder nachgeschalteten Prozessschritten mit schwierigen Anforderungen, kommt die Plasma-Vorbehandlungstechnologie zum Einsatz, um eine einwandfreie Anhaftung von Druckfarben, Lacken und Klebern zu gewährleisten. Technisch vergleichbar mit der Corona-Vorbehandlung in Bezug auf die elektrische Entladung zum Aufbrechen der Molekülketten, ist das Plasmaverfahren komplexer, da es in einem kontrollierten Umfeld und nicht unter natürlichen Umgebungsbedingungen ausgeführt werden muss. Durch die Verkapselung des Prozesses in einer Kammer und unter Einsatz von Stickstoff werden die Sauerstoffmoleküle verdrängt, um einen kontrollierbaren Prozess mit unterschiedlichen, der jeweiligen Anwendung angepassten Anteilen von Aminen, Amiden und Imiden sicherzustellen. Im Gegensatz zum Korona-Technologie werden mit dem Plasma-Verfahren auf Folien nicht nur höhere Vorbehandlungswerte (Dyne/cm) erreicht, das generierte Vorbehandlungsniveau hält auch einige Jahre vor.
    Unternehmen im Bereich Plasma:
    Im Flexodruck werden Druckplatten bis heute mit viel Handarbeit und Fingerspitzengefühl aufgezogen. Die Qualitätsprüfung der Plattenmontage ist aufwändig. Inzwischen gibt es aber auch Automaten, die ein bedienerunabhängiges, passergenaues Aufziehen ermöglichen.
    Unternehmen im Bereich Plattenmontage:
    Beim Postprint wird die fertige Wellpappe direkt im Flexodruck bedruckt. Siehe auch -> Wellpappendirektdruck
    Unternehmen im Bereich Postprint:
    Lesen Sie mehr unter: »Druckvorstufe».
    Unternehmen im Bereich Prepress:
    Beim Preprint (= Vordruck) wird die Deckenbahn der Wellpappe zuerst im Flexo- oder Offsetdruck gedruckt und dann auf die Wellpappe kaschiert. Die gegensätzliche Vorgehensweise wird Postprint genannt. Lesen Sie mehr unter: »Postprint».
    Computerprogramme verschiedener Art werden im gewerblichen und industriellen Bereich im Allgemeinen oft auch einfach Produktionssoftware genannt. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen in die Systemsoftware und die Anwendersoftware. Die Systemsoftware ist das Betriebssystem, das den Computer mit einer Vielzahl von internen Steuerungen und Arbeitsanweisungen erst funktionsfähig macht. Die Anwendersoftware wird entsprechend den branchenspezifischen Forderungen (z. B. Verpackungsdruck) entwickelt (z. B. Bildbearbeitung, Textverarbeitung, Grafikdarstellung, Drucken, Buchhaltung, Kalkulation, Datenbanken).
    Unternehmen im Bereich Produktionssoftware  
  • Q

  • R

    Das Wort Rakel stammt von dem französischen Wort „racle“ ab und bedeutet Kratzeisen oder Abstreichholz. Im Tiefdruckverfahren ist die Rakel ein messerartig geschliffenes Stahlband, das eines der wichtigsten Teile der Tiefdruckmaschine ist. Die Aufgabe der Rakel ist es, die überschüssige Druckfarbe von den Stegen des Druckzylinders abzustreifen, so dass nur noch die sogenannten Näpfchen mit der Druckfarbe gefüllt sind. Man spricht hierbei auch vom „abrakeln“.
    Unternehmen im Bereich Rakel:

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    Die Rasterwalze, auch Aniloxwalze genannt, ist im Kurzfarbwerk für die konstante und homogene Dosierung der Farbmenge während des Druckvorgangs von zentraler Bedeutung. Sie regelt die Übertragung der Druckfarbe auf die Druckplattenoberfläche.
    Nahezu jede Druckmaschine enthält Registerregler. Registerregelungen, auch Passersteuerung genannt, sorgen für die permanente und automatische Überwachung der Passer. Das heißt, sie stellen sicher, dass die einzelnen Farben im Mehrfarbdruck passgenau aufeinandertreffen. Beim Vierfarbendruck werden die vier Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz nacheinander exakt übereinander gedruckt. Bei Passerungenauigkeiten, wenn die Farben nicht genau den richtigen Stand zueinander haben, erscheint das Druckbild verschwommen oder unscharf.
    Rollenschneider trennen Papier- oder Folienbahnen nach dem Druckprozess in Längs- oder Querabschnitte. Dies muss in hoher Präzision und Geschwindigkeit durchgeführt werden.
  • S

    Der Siebdruck wird neben dem Hochdruck (z. B. Flexodruck), dem Tiefdruck und dem Flachdruck (Offsetdruck) auch als Durchdruck bezeichnet, da die druckenden Stellen der Siebdruckform farbdurchlässig sind. Der Siebdruck gilt historisch gesehen als das vierte, konventionelle Druckverfahren. Im Siebdruck wird die Druckform als Siebdruckschablone (Rundsiebdruck-Schablonen,  Flachsiebdruck-Schablonen) bezeichnet. Alle Bildstellen in der Siebdruckform sind farbdurchlässig. In der Siebdruckschablone befindet sich eine Sperrschicht, die alle Stellen, die nicht drucken sollen, farbundurchlässig machen. Mithilfe einer Rakel wird die Druckfarbe auf das zu bedruckende Material übertragen. Im Siebdruckverfahren lassen sich nahezu alle  Materialien bedrucken. Das können sowohl glatte, flache Oberflächen (z. B. Papier, Pappe, Gewebematerialien, Textilien, Folien, Platten) als auch geformte Materialien wie Holz, Keramik, Trinkgläser, Flaschen oder Gerätegehäuse sein. In Abhängigkeit zum Einsatzgebiet und Bedruckstoff  werden spezielle, unterschiedliche Farbensysteme eingesetzt. Das Druckformat reicht – je nach Anwendung – von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern. Der Siebdruck kann von Farben und Lacke mit einer Schichtdicke von über 2 mm übertragen. Selbst Bierdeckel aus Graupappe, diverse Kunststoffe oder Kunstleder können so problemlos bedruckt werden. Ein weiterer Vorteil des Siebdrucks besteht darin, dass durch verschiedene Gewebefeinheiten der Farbauftrag variiert werden kann, so dass hohe Farbschichtdicken erreicht werden können. Im Verpackungsdruck eignet sich der Siebdruck besonders für die Veredelung von Verpackungen aus besonders dicken Materialien mit haptischen Hervorhebungen. Im Vergleich zu anderen Druckverfahren ist die Druckgeschwindigkeit jedoch relativ gering. Der Siebdruck wird hauptsächlich im Bereich der Werbung und Beschriftung, im Textil- und Keramikdruck und für industrielle Anwendungen eingesetzt.  
    Sleeves für Druck und Veredelung sind dünnwandige Hülsen, bestehend aus einem Basiskörper aus Aluminium oder Kunststoff (GfK) und einer darauf aufgetragenen Funktionsschicht. Darüber hinaus sind sie auch für technische Anwendungen geeignet, wie beispielsweise als Adaptersleeve zur Formatüberbrückung oder als Presseure. In der Funktion als Druckformträger im Flexodruck wird zwischen zwei Grundtypen unterschieden. Montagesleeves sind ausgelegt für das passgenaue Positionieren flexibler Plattenmaterialien mit Hilfe kompressibler Klischeeklebebänder und spezieller Montagegeräte. Eine Variante dieses Montagesleeves ist der Sleeve mit selbstklebender Oberfläche und integrierter kompressibler Schaumschicht für die Montage von Druckplatten ohne Klischeeklebebänder. Der andere Grundtyp ist der bereits herstellerseitig mit Plattenmaterialien wie Fotopolymeren oder Elastomeren vollflächig beschichtete Endlossleeve. Er bietet die Möglichkeit zur Bebilderung in die LAMS-Schicht des Fotopolymers oder direkt in das Elastomer. Nach der Plattenmontage bzw. der Direktbebilderung wird der Sleeve standgenau auf den Formzylinderdorn der Druckmaschine aufgezogen. Das Aufschieben und exakte Positionieren derartiger Sleeve erfolgt mit Hilfe eines Luftkissens, das durch die Zuführung von Druckluft über kleine Bohrungen auf der Oberfläche des Dorns erzeugt wird. Vor dem Auflagendruck wird dieses Luftkissen ausgeschaltet und der Sleeve fixiert sich durch Zusammenziehen auf dem Zylinderdorn. Nach dem Druck wird das Luftkissen wieder aktiviert und der Sleeve vom Zylinderdorn abgezogen. Die Sleeve-Technologie kommt sowohl im Flexodruck wie auch im Tiefdruck zur Anwendung.
    Unternehmen im Bereich Sleeves:
    Bezeichnung für ein Gerät zur Messung der spektralen Remission einer Farbe. Dabei werden die Farbwerte Helligkeit, Farbton und Sättigung (L*a*b*) erfasst. Mit dem Spektralfotometer kann somit der genaue Farbort bestimmt und der Farbabstand zwischen zwei Messpunkten (Deta E) berechnet werden (im Gegensatz zum Densitometer, mit dem nur Farbschichtdicken erfasst werden).
    Unternehmen im Bereich Spektralfotometer: Grafikontrol
    Der Standbodenbeutel ist ein leichtes und volumensparendes Packmittel mit einem großen Einsatzgebiet und vielen speziell abgestimmten Formen und Ausstattungen. Vor allem im Foodbereich ist der Standbodenbeutel häufig die bevorzugte Verpackungsvariante.
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    Der Tiefdruck ist eines der ältesten Druckverfahren und hat seine Wurzeln in der Kupferstich-Technik. Weil die Druckformherstellung – Ätzung oder Gravur eines Formzylinders – sehr aufwändig ist, findet der Tiefdruck meist bei höheren Auflagen Verwendung.  
    Der Beruf des Druckers ist fast so alt, wie der moderne Buchdruck selbst. Heutzutage kann man sich zum „Medientechnologe/ Medientechnologin für Druck“ ausbilden lassen. Drucker/innen der Fachrichtung Tiefdruck stellen Drucksachen auf Tiefdruckmaschinen her z.B. Zeitungen, Zeitschriften, Kataloge, Tapeten oder Verpackungen. Sie bereiten den Druck vor und steuern den Druckvorgang. Etwaige Weiterverarbeitungen (Binden, Schneiden, Falzen, Lackieren, Kaschieren etc.) können ebenfalls zu ihren Tätigkeitsbereichen gehören. Die Ausbildung zum Medientechnologe/in für Druck hat eine Ausbildungsdauer von drei Jahren. Die Berufsausbildung ist dual und findet in der Berufsschule bzw. im Ausbildungsbetrieb statt. Der Verdienst während der Ausbildung liegt bei 800€ bis 900 € pro Monat.
    Tiefdruckmaschinen drucken fast ausschließlich im direkten Rollen-Rotationsdruck, dessen Druckwerke nacheinander geschaltet sind (Reihenbau). Das Druckwerk besteht prinzipiell aus einem Druckformzylinder, einem gummierten Presseur, einem Einfärbesystem und einer Rakeleinheit. Der Presseur muss den Bedruckstoff über die gesamte Druckbreite in der Drucklinie (Kontaktzone) gleichmäßig und mit hoher Kraft an den Druckformzylinder pressen. Nur so ist eine optimale Farbübertragung aus den Näpfchen des Druckformzylinders möglich. Lesen Sie mehr unter: »Tiefdruck».
    Unternehmen im Bereich Tiefdruckmaschinen:
    Der Tiefdruckzylinder ist eine Druckform bestehend aus Bildstellen, den Micron großen Näpfchen, und Nichtbildstellen, den Stegen. Die flächen-/tiefenvariablen Näpfchen (Druckelemente) in einer Kupferoberfläche werden durch elektromechanische Gravur, Laserdirektgravur oder Laser/Ätzung erzeugt. Das Stegnetz dient als Rakelauflage. Die anschließend aufgebrachte Chromschicht verbessert die mechanische Beständigkeit der Tiefdruckzylinder im Auflagendruck.
    Unternehmen im Bereich Tiefdruckzylinder:
    Trocknung ist der Sammelbegriffe, unter dem man den Übergang von einem flüssigen in den festen Zustand versteht. Die Trocknung erfolgt bei den meisten Flexodruck- und Tiefdruckfarben physikalisch, das heißt durch Verdunsten oder Verdampfen der flüchtigen Lösemittel. Der Trocknungsprozess wird üblicherweise durch Erwärmung und Aufblasen von Luft beschleunigt. Der chemische Trocknungsmechanismus basiert darauf, dass es im übertragenden Druckfarbenfilm zu chemischen Reaktionen kommt, die zur Bildung von Makromolekülen und damit zur Aushärtung führen. Ein Beispiel hierfür ist die Trocknung von Buchdruck- und Offsetdruckfarben durch die Einwirkung von Luftsauerstoff (oxidative Trocknung). Die „Ultraviolett (UV-) Trocknung“ und „Elektronenstrahl-Trocknung“ sind auch Verfahren der chemischen Trocknung, bei denen ebenfalls im Druckfarbenfilm ein hochbelastbarer Kunststoff erzeugt wird, allerdings durch Polymerisation.
    Unternehmen im Bereich Trocknung:
  • U

  • V

    In Abgrenzung zum Akzidenz- und Publikationsdruck werden im Verpackungsdruck Objekte erzeugt und bedruckt, deren primäre Funktion der Schutz von Produkten ist. Da Verpackungen im Verkaufsregal oftmals einen unmittelbaren Kaufanreiz auslösen sollen, ist der Veredlungsgrad höher als bei Akzidenz- und Publikationsdruckprodukten.
    Unternehmen im Bereich Verpackungsdruck:
     
    Verpackungsdruckmaschinen bedrucken und veredeln verschiedene Verpackungsmaterialien (Folien, Faltschachtelkarton, Wellpappen, Papier). Aufgrund ihrer verfahrenstechnischen Vorteile werden hierfür hauptsächlich Flexo- und Tiefdruckmaschinen eingesetzt. Beide Verfahren dominieren bei der Bedruckung unterschiedlicher Folien- und Papiersubstrate (flexible Verpackungen). Der Wellpappendruck wird beherrscht vom Flexodruck (Postprint- und Preprint-Maschinen). Im Faltschachteldruck hat der großformatige Bogenoffsetdruck den größten Marktanteil. In allen Segmenten des Verpackungsdrucks gewinnen Digitaldruckmaschinen an Bedeutung. Lesen Sie mehr unter Verpackungsdruck.
    Unternehmen im Bereich Verpackungsdruckmaschinen:
    Unternehmen im Bereich Vorbehandlung:

  • W

    Wasserfarben sind dünnflüssig (niedrige Viskosität) und bestehen zu etwa 45% aus Wasser, ca. 25% Bindemittel, ca. 20% Farbmittel (Pigmente), bis zu 5% Organische Lösemittel, ca. 5% Additive (Hilfsmittel). Wasserbasierte Druckfarben enthalten Wasser als Hauptbestandteil und sind mit Wasser-Alkohol-Mischung oder nur mit Wasser verdünnbar. Im Vergleich zu Lösemittelfarben ist der Energiebedarf für das Trocknen von Wasserfarben hoch. Auf der anderen Seite weisen wasserbasierte Druckfarben keine Lösemittelretention auf. Wasserbasierte Farben werden überwiegend auf saugfähigen Materialien (Papier, Karton, Wellpappe) verdruckt, werden aber auch zur Bedruckung von Verpackungsfolien eingesetzt.
    Unternehmen im Bereich wasserbasierte Farben:

    Beim Wellpappendirektdruck (=Postprint) wird auf die Außenbahn der Wellpappe gedruckt. Auf speziellen Flexodruckmaschinen werden die Wellpappenbögen mit wasserbasierten Farben bedruckt. Man setzt Flexodruckplatten mit integrierten Flat-Top-Dots ein, um den sogenannten „Waschbretteffekt“ zu vermindern und somit ein besseres Farbabgabeverhalten zu erreichen.
    Das Ab- und Aufwickeln von Substraten muss in hoher Präzision und Geschwindigkeit erfolgen. Im Druckprozess oder im Converting kommen hier verschiedene Varianten zum Einsatz.
    Unternehmen im Bereich Wickeltechnik:
    Ein Workflow-Management-System ist ein rechnergestütztes System, das die Planung, Steuerung und Protokollierung von betrieblichen Abläufen (Geschäftsprozessen) zwischen Personen in Abhängigkeit ihrer Rollen in einer Organisation ermöglicht. Die Workflow-Engine interpretiert Ereignisse, wie  z. B. Eingang eines Dokuments per Mail oder der Ablauf einer zeitlichen Frist, und reagiert darauf mit der im Arbeitsablauf festgelegten Aktion. Diese Aktion kann beispielsweise die Speicherung eines Dokuments in einem Dokumentenmanagementsystems oder die Weiterleitung eines Arbeitsauftrags an die im Unternehmen zuständigen Stellen sein. Workflow-Management-Systeme können somit Ereignisse erkennen und klassifizieren und damit Aktionen selbstständig ausführen.
    Unternehmen im Bereich Workflow-Management-System:  
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  • Z

    Mit Zylindergravur bezeichnet man die Übertragung des Druckbilds auf den Tiefdruckzylinder.
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    Unternehmen im Bereich 100%-Inspektion: Grafikontrol