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Im Offsetdruck bezeichnet die Abwicklung das Abrollen der direkt am Druckvorgang beteiligten Zylinder aufeinander. Die exakte Abwicklung aller drei Zylinder, also das Aufeinander-Abrollen des Platten-, Gummituch- und Druckzylinders, spielt eine entscheidende Rolle für die Druckqualität.


Mit Anilox bezeichnet man ein Kurzfarbwerkverfahren, um eine genau dosierte Menge von Druckfarbe auf eine Flexodruckplatte aufzubringen. Bei der konstanten und homogenen Dosierung der Farbmenge während des Druckvorgangs kommt es vor allem auf die Aniloxwalze an. Sie regelt die exakte Übertragung der Druckfarbe auf die Druckplattenoberfläche.


Mit Bahninspektion bezeichnet man die optische Kontrolle des Druckprozesses während der Druckproduktion.



Durch das Colour Management, auch Farbmanagement genannt, versucht man, eine Vorlage, die mit einem beliebigen Eingabegerät erfasst wurde, im Druckprozess möglichst ähnlich wiederzugeben.


Mit Converting bezeichnet man verschiedene Arbeitsschritte, die sich an den Druckprozess anschließen. Zweck ist oft die Veredlung und das Umformen der Verpackung, damit sie befüllt werden kann. Klassische Anwendungen sind Lackieren, Kaschieren, Umwickeln, Slitten, Schneiden und Stanzen.

Unternehmen im Bereich Converting:


Der DFTA Flexodruck Fachverband e.V. wurde 1979 gegründet und ist der fachliche Zusammenschluss von Unternehmen aus Kreisen der Verarbeitungs- und Zulieferindustrie sowie Fachhochschulen. Mit Sitz in Stuttgart vertritt er rund 300 vorrangig mittelständische Mitgliedsunternehmen der Flexodruckindustrie und ist einer der mitgliederstärksten Flexodruckverbände in Europa. Der Verein versteht sich als Dienstleister für die deutschsprachigen Flexodruck-Unternehmen, die Zulieferer, die Firmen der Druckvorstufe und die Verarbeiter. Der Verband macht es sich zur Aufgabe, als neutraler Verband den Flexodruck weiter zu entwickeln und zukunftsfähig zu machen. Außerdem veranstaltet der  DFTA jährlich einmal den DFTA Award – hier werden exzellente innovative Leistungen mit Zukunftsorientierung ausgezeichnet.

 


Im Dekordruck werden eine Vielzahl von Anwendungen für Verbraucher und industrielle Zwecke produziert. Typische Beispiele sind die Herstellung von Geschenkpapier und Tapeten bis hin zu Materialien für Transferdruck. Ein weiteres Feld sind Papiere und Kunststoffe, die für die Produktion von Möbeln, Bodenbelägen und Arbeitsflächen eingesetzt werden.


Der Digitaldruck ist ein Druckverfahren, bei dem keine Druckvorlage (bzw. Druckform) benötigt wird. Bei diesem Verfahren werden die Informationen direkt vom Computer in eine Druckmaschine übertragen und auf Papier gebracht – so kann jeder Bogen anders bedruckt werden. Das auch als Direct Digital Printing (DDP) bezeichnete Verfahren ermöglicht personalisierte Drucke. Der Digitaldruck erreicht fast die gleiche Qualität, wie der farbige Offsetdruck, ist bei kleinen Auflagen aber wesentlich preisgünstiger. Bei den klassischen Druckverfahren wird mit pastösen Druckfarben gearbeitet – beim Digitaldruck hingegen wird unterschieden zwischen digitalen, elektrofotografischen Drucksystemen die als färbende Substanz Trockentoner verwenden, und solchen mit flüssigen Tinten (Inkjetdruck).


Die Druckfarbe ist ein farbmittelhaltiges Medium, das beim Drucken auf dem Substrat aufgebracht wird. Es wird zwischen wegschlagenden (eindringenden), oxidativen (verdunstenden) und Spezialdruckfarben unterschieden. Die Farben sind in ihrer Zusammensetzung an das jeweilige Druckverfahren angepasst. So ist z.B. die Viskosität unterschiedlich: Im Flexo- und Tiefdruck ist die Druckfarbe weich und dünnflüssig eher zähflüssig ist die Farbe im Offsetdruck.


Die Druckform ist ein Werkzeug mit dem Texte, Bilder, Strichelemente und Vollflächen mittels Farbe auf den Druckträger übertragen werden. Die Gestalt und das Material der Druckform hängen vom eingesetzten Druckverfahren ab. Daher spricht man auch von Flexodruckform, Tiefdruckzylinder, Siebdruckschablonen etc. Die Druckform ist ein zentrales Unterscheidungsmerkmal der „konventionellen“ Verfahren. Davon unterscheidet sich der Digitaldruck, der keine Druckform mehr benötigt.

Unternehmen im Bereich Druckformen:

 


Eine Druckplatte ist ein Träger von Text- und Bildinformationen, die planliegend, sowohl starr als auch flexibel sein kann. Grundsätzlich besteht eine Druckplatte aus einer lichtempfindlichen Schicht und einer Trägerschicht, die in der Regel aus Metall- oder Folie besteht. Nachdem die Informationen auf die Platte aufgebracht wurden (z.B. durch Bebilderung, Belichtung oder Gravur und anschließendem Finishingprozess), wird sie auf einem Zylinder oder Sleeve aufgespannt oder montiert. Die Platte bildet die eigentliche Druckform. In der Druckmaschine eingebaut, überträgt sie als Informationszwischenspeicher die Farbe auf den Bedruckstoff. Druckplatten werden im Flexo- und Offsetdruck, aber auch im Tiefdruck eingesetzt (Bogentiefdruck).

Unternehmen im Bereich Druckplattenherstellung:


Die Aufgabe der Druckvorstufe besteht darin, Texte, Bilder und Grafiken zu Druckvorlagen zusammenzuführen und für den Druck vorzubereiten. Dabei werden Daten, die von Werbeagenturen, Verlagen oder direkt vom Kunden kommen, am Computer in druckbare Daten für den Druckprozess umgesetzt. Zum Aufgabenbereich der Druckvorstufe gehört auch die Druckformherstellung. Im Englischen wird der Begriff „Prepress“ verwendet.

Unternehmen im Bereich Druckvorstufe:



Elastomer-Flexodruckformen bezeichnen Sleeves mit einer fotopolymeren oder elastomeren Oberfläche, die vor dem eigentlichen Druckprozess bebildert wird.


Die ältesten gedruckten Etiketten stammen aus der Zeit um 1700. Heutzutage haben sich Haftetiketten, also selbstklebende Etiketten zur Trockenetikettierung in vielen Bereichen etabliert. Diese werden für die unterschiedlichsten Bereiche hergestellt: Zur Kennzeichnung von Lebensmitteln, kosmetischen und pharma-zeutischen Produkten, Gebrauchsgütern und vielen mehr. Für die Produktion selbstklebender Etiketten werden zahlreiche Druck- und Veredelungsverfahren eingesetzt: Hochdruck (Flexo- und Buchdruck), Flachdruck (Offset- und Siebdruck), Tiefdruck, Digitaldruck, Heißfolienprägung etc.



Farbmanagement-Systeme (CMS) sind Computerprogramme, die die Farbräume bei der Farbeingabe, -darstellung und -ausgabe einander anpassen, damit über die gesamte Produktionskette hinweg eine grafische Darstellung erzeugt wird, die immer die gleichen Farben aufweist und damit Farbkonsistenz garantiert. Die Voraussetzungen für eine solche Anpassung von Eingabe- Verarbeitungs-, Darstellungs- und Ausgabegeräten setzt eine Farbkalibrierung der Geräte voraus. Das Farbmanagement oder CM (Colour-Management) ist ein wichtiger Bestandteil der Druckvorstufe.

Unternehmen im Bereich Farbmanagement:


Mit Farbmessung bezeichnet man verschiedene Verfahren, um die Farbqualität und damit Wiedergabequalität von Printprodukten zu beurteilen.


Fehlermanagement bezeichnet menschliche Tätigkeiten, mit denen der Mensch in einem Mensch-Maschine-System auf einen Fehler reagiert, um den Fehler zu beheben. In der Regel wird das Fehlermanagement in drei oder vier Phasen eingeteilt: Fehlerentdeckung, Fehlerdiagnose, Fehlerkompensation und Fehlerkorrektur.

Unternehmen im Bereich Fehlermanagement:


Der Begriff »flexible Verpackung« umfasst die Herstellung, Lieferung und Veredelung von Kunststoff- und Zellulose-Folien, Folien aus Aluminium sowie Materialien aus Papier. Diese werden einzeln oder im Verbund zur Herstellung von Primär-Einzelhandelsverpackungen für Nahrungsmittel, Non-Food-Anwendungen wie Tiernahrung, Heimwerkerprodukte, Hygieneprodukte, Reinigungsmittel für den Haushalt, sowie für Produkte der pharmazeutischen Industrie eingesetzt. Diese Definition schließt ausdrücklich Produkte wie Schrumpf- und Dehnfolien für Sekundärverpackungen, Palettenumwicklungen, Tragetaschen, Tierfuttersäcke sowie industrielle Transportbehälter aus.


Der Flexodruck ist ein rotatives Druckverfahren, das dank einer flexiblen Druckform sehr vielseitig einsetzbar ist. Es ist das einzige Druckverfahren, in dem Rundlaufungenauigkeiten und Dickenvarianzen des Bedruckstoffes durch die flexible Druckform ausgeglichen werden können, um einen sauberen Rasterdruck zu gewährleisten. So können flexible Materialien bis hin zu dünnen Folien, alle Papiere und Papen sowie Materialien mit rauhen Oberflächen und Textilgewebe bedruckt werden.


Lesen Sie mehr unter: »Flexodruck».


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Unternehmen im Bereich Flexodruckform:


Lesen Sie mehr unter: »Flexodruck».

Unternehmen im Bereich Flexodruckmaschine:


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Unternehmen im Bereich Flexodruckplatte:


Flexoplatten sind Hochdruckplatten, deren Oberfläche aus flexiblem Material besteht. Hierfür kommen Gummi oder Fotopolymere zum Einsatz. Das Druckbildrelief ist erhaben.


Der Foliendruck ist vergleichbar mit dem Druck auf Papier. Innerhalb der Foliendruckverfahren wird zwischen Schön- und Konterdruck unterschieden. Vor dem Druck ist eine Korona-Vorbehandlung der Folie unbedingt erforderlich, damit die Farben auf dem Bedruckstoff haften. Der überwiegende Teil liegt im Konterdruck. Schöndruck wird nur bei Monofolien wie z. B. PVC und Fertigverbunden eingesetzt, welche z. B. coextrudiert wurden, wie PA/PE.


Bei der Folienextrusion wird eine feste bis dickflüssige härtbare Masse unter Druck kontinuierlich aus einer formgebenden Öffnung herausgepresst.


Ein Klischee ist eine Druckform für das Hochdruckverfahren. Dieses besteht aus Zink, Kupfer, Kunststoff oder im Flexodruck aus Fotopolymer. Fotopolymer-Druckplatten werden aus flüssigem Harz gegossen oder als unbelichtete Flexodruckplatten geliefert. Sie werden üblicherweise für den Zeitungsdruck mit Rollenmaschinen verwendet und weisen eine geringere Auflösung als Silberhalogenid- und Thermodruckplatten auf.

 

Unternehmen im Bereich Fotopolymer-Druckplatten:

 



Unternehmen im Bereich Handlingsysteme:


Ein Helio-Klischograph ist eine Anlage zur elektromechanischen Gravur von Tiefdruckzylindern. Im Unterschied zum Klischographen kann die von Rudolf Hell 1961 entwickelte Maschine Druckzylinder, das heißt zylindrische Objekte gravieren.


Industrie 4.0 ist ein Schlagwort über das sehr kontrovers diskutiert wird. In der Druckbranche ist auch von Print 4.0, Packaging 4.0 oder Produktion 4.0 die Rede. Gemeint sind die Verzahnung der Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik und eine Automatisierung der Arbeitsabläufe. Mithilfe von intelligenten und digital vernetzten Systemen soll eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion ermöglicht werden. Diese Vernetzung soll dazu führen, dass die gesamte Wertschöpfungskette optimiert wird – mit dem Ziel Personal einzusparen.


Beim Kammerrakelsystem wird die überschüssige Druckfarbe mit einem Rakelmesser von der Rasterwalzenoberfläche abgestreift. Die Kammer wird mit Luftdruck dicht an die Rasterwalze gedrückt. Rakelmesser bestehen üblicherweise aus Stahl, Keramik oder Kunststoff.


Der Kaschierkleber ist ein im Flexo- und Buchdruck verwendeter Kleber, der zur Kaschierung genutzt wird. (Siehe auch ->Kaschierung) Dieser verbindet dünne Folien mit der Papier- oder Folienbahn.


Lesen Sie mehr unter: »Kaschierung».

Unternehmen im Bereich Kaschiermaschine:

 


Beim Kaschieren (oder auch Laminieren) handelt es sich um zwei oder mehrere Substratlagen gleicher oder verschiedener Materialien, die entweder inline in einer Druckmaschine oder durch einen separaten Arbeitsschritt in einer Kaschiermaschine mittels Klebstoffauftrag miteinander verbunden werden. Es wird zwischen folgenden Kaschiertechniken unterschieden: Nasskaschierung (Dispersions-Klebstoff), Trockenkaschierung (lösemittelbasierter Klebstoff), Extrusionskaschierung (thermoplastische Polymere als Klebstoff) und Lösemittelfreie Kaschierung (Klebstoff besteht aus 100% Festkörper). Die Aufgabe der Kaschierung bei flexiblen Verpackungen ist die Kombination der Materialeigenschaften unterschiedlicher Substrate zu einem neuen Werkstoff mit definierten Eigenschaften. Das Ergebnis sind maßgeschneiderte Verbunde für die Herstellung flexibler Verpackungen mit hoher Schutzfunktion.


Unternehmen im Bereich Klischeeklebeband:


 

 


Da Tiefdruckzylinder in der Regel mit Kupfer beschichtet sind, werden sie auch Kupferzylinder genannt. Auf ihrer Oberfläche wird das Druckbild mit einem Stichel, einer Nadel, einem Laser oder einem Roulette eingraviert. Die so erzeugten Vertiefungen heißen Näpfchen.


Unternehmen im Bereich Pinning Technology for Clean Transfer:


Im Flexodruck werden Druckplatten bis heute mit viel Handarbeit und Fingerspitzengefühl aufgezogen. Die Qualitätsprüfung der Plattenmontage ist aufwändig. Inzwischen gibt es aber auch Automaten, die ein bedienerunabhängiges, passergenaues Aufziehen ermöglichen.

 

Unternehmen im Bereich Plattenmontage:


Beim Postprint wird die fertige Wellpappe direkt im Flexodruck bedruckt. Siehe auch -> Wellpappendirektdruck

 

Unternehmen im Bereich Postprint:


Lesen Sie mehr unter: »Druckvorstufe».

Unternehmen im Bereich Prepress:

 



Beim Preprint (= Vordruck) wird die Deckenbahn der Wellpappe zuerst im Flexo- oder Offsetdruck gedruckt und dann auf die Wellpappe kaschiert. Die gegensätzliche Vorgehensweise wird Postprint genannt.

Lesen Sie mehr unter: »Postprint».


Das Wort Rakel stammt von dem französischen Wort „racle“ ab und bedeutet Kratzeisen oder Abstreichholz. Im Tiefdruckverfahren ist die Rakel ein messerartig geschliffenes Stahlband, das eines der wichtigsten Teile der Tiefdruckmaschine ist. Die Aufgabe des Rakels ist es, die überschüssige Druckfarbe von den Stegen des Druckzylinders abzustreifen, so dass nur noch die sogenannten Näpfchen mit der Druckfarbe gefüllt sind. Man spricht hierbei auch vom „abrakeln“.

Unternehmen im Bereich Rakel:

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Die Rasterwalze, auch Aniloxwalze genannt, ist im Kurzfarbwerk für die konstante und homogene Dosierung der Farbmenge während des Druckvorgangs von zentraler Bedeutung. Sie regelt die Übertragung der Druckfarbe auf die Druckplattenoberfläche.


Nahezu jede Druckmaschine enthält Registerregler. Registerregelungen, auch Passersteuerung genannt, sorgen für die permanente und automatische Überwachung der Passer. Das heißt, sie stellen sicher, dass die einzelnen Farben im Mehrfarbdruck passgenau aufeinandertreffen. Beim Vierfarbendruck werden die vier Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz nacheinander exakt übereinander gedruckt. Bei Passerungenauigkeiten, wenn die Farben nicht genau den richtigen Stand zueinander haben, erscheint das Druckbild verschwommen oder unscharf.

 

Unternehmen im Bereich Registerregelung:


Rollenschneider trennen Papier- oder Folienbahnen nach dem Druckprozess in Längs- oder Querabschnitte. Dies muss in hoher Präzision und Geschwindigkeit durchgeführt werden.


Bezeichnung für ein Gerät zur Messung der spektralen Remission einer Farbe. Dabei werden die Farbwerte Helligkeit, Farbton und Sättigung (L*a*b*) erfasst. Mit dem Spektralfotometer kann somit der genaue Farbort bestimmt und der Farbabstand zwischen zwei Messpunkten (Deta E) berechnet werden (im Gegensatz zum Densitometer, mit dem nur Farbschichtdicken erfasst werden).


Der Standbodenbeutel ist ein leichtes und volumensparendes Packmittel mit einem großen Einsatzgebiet und vielen speziell abgestimmten Formen und Ausstattungen. Vor allem im Foodbereich ist der Standbodenbeutel häufig die bevorzugte Verpackungsvariante.


Der Tiefdruck ist eines der ältesten Druckverfahren und hat seine Wurzeln in der Kupferstich-Technik. Weil die Druckformherstellung – Ätzung oder Gravur eines Formzylinders – sehr aufwändig ist, findet der Tiefdruck meist bei höheren Auflagen Verwendung.


Der Beruf des Druckers ist fast so alt, wie der moderne Buchdruck selbst. Heutzutage kann man sich zum „Medientechnologe/ Medientechnologin für Druck“ ausbilden lassen.

Drucker/innen der Fachrichtung Tiefdruck stellen Drucksachen auf Tiefdruckmaschinen her z.B. Zeitungen, Zeitschriften, Kataloge, Tapeten oder Verpackungen. Sie bereiten den Druck vor und steuern den Druckvorgang. Etwaige Weiterverarbeitungen (Binden, Schneiden, Falzen, Lackieren, Kaschieren etc.) können ebenfalls zu ihren Tätigkeitsbereichen gehören.

Die Ausbildung zum Medientechnologe/in für Druck hat eine Ausbildungsdauer von drei Jahren. Die Berufsausbildung ist dual und findet in der Berufsschule bzw. im Ausbildungsbetrieb statt. Der Verdienst während der Ausbildung liegt bei 800€ bis 900 € pro Monat.


Lesen Sie mehr unter: »Tiefdruck».

Unternehmen im Bereich Tiefdruckmaschine:


Als Tiefdruckzylinder bezeichnet man die zylindrische Druckform für den Tiefdruck. Auf eine Kupferoberfläche wird das Druckbild in Form von winzigen Näpfchen chemisch eingeätzt oder elektronisch eingraviert. Eine anschließend aufgebrachte Chromschicht verbessert die Haltbarkeit des Druckbildes bei höheren Auflagen.


In Abgrenzung zum Akzidenz- und Publikationsdruck werden im Verpackungsdruck Objekte erzeugt und bedruckt, deren primäre Funktion das Umhüllen von Produkten ist. Da Verpackungen oftmals einen unmittelbaren Kaufanreiz auslösen sollen, sind sie häufiger veredelt als Akzidenz- und Publikationsdruckprodukte.


Beim Wellpappendirektdruck (=Postprint) wird auf die Außenbahn der Wellpappe gedruckt. Auf speziellen Flexodruckmaschinen werden die Wellpappenbögen mit wasserbasierten Farben bedruckt. Man setzt Flexodruckplatten mit integrierten Flat-Top-Dots ein, um den sogenannten „Waschbretteffekt“ zu vermindern und somit ein besseres Farbabgabeverhalten zu erreichen.


Das Ab- und Aufwickeln von Substraten muss in hoher Präzision und Geschwindigkeit erfolgen. Im Druckprozess oder im Converting kommen hier verschiedene Varianten zum Einsatz.

Unternehmen im Bereich Wickeltechnik:


Mit Zylindergravur bezeichnet man die Übertragung des Druckbilds auf den Tiefdruckzylinder.