W&H – Neue Maschinenmodelle für Flexo- und Tiefdruck

Ergänzend zu den im Mai auf der Drupa präsentierten Modellen Miraflex II C, Heliostar II A und Dynastar stellt Windmöller & Hölscher (W&H) im Rahmen der K 2016 auf der Expo im firmeneigenen Technikum in Lengerich mit der Miraflex II A und der Heliostar II S zwei weitere Neuentwicklungen für Flexo- und Tiefdruck vor. Mit dem Vision-Paket, verfügbar für alle Maschinen der neuen Generation, zeigt W&H integrierte Assistenzsysteme.

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Die Miraflex II soll sich durch optimierte Zugänglichkeit, verbesserte Ergonomie und Nachhaltigkeit sowie intuitive Bedienung auszeichnen. Das Hintergestell und die Maschinenbrücke – der Bereich zwischen Druckwerk und Aufwicklung – wurden neu gestaltet. Die automatische Reinigung des Gegendruckzylinders sowie das Einfärbe- und Farbreinigungssystem Turboclean Advanced E mit speziellen Elektropumpen für eine pulsationsfreie Farbzirkulation sind nur zwei Beispiele für die zahlreichen Features in der neuen Maschine. Zudem verfügt die Miraflex II über die neuen Vision-Module. Das sind integrierte Assistenzmodule, die dem Bediener eine maximale Kontrolle über die Maschine ermöglichen soll.

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Mit der neuen Miraflex II A erweitert W&H seine Flexodruckmaschinen-Baureihe “Miraflex”

Die Heliostar II S ist für alle Anforderungen und Technologien des modernen Verpackungstiefdrucks ausgelegt. Bei der Konzeption dieser Tiefdruckmaschine für flexible Verpackungen wurde besonderer Wert auf das kompakte, makulatursparende und ergonomische Maschinendesign gelegt. Auch für diese Neuentwicklung sind alle Module des Vision-Pakets zur Produktionsüberwachung und Druckinspektion verfügbar.

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Die neue Tiefdruckmaschine Heliostar II S

Das Vision-Paket besteht aus mehreren Modulen: Vision-Zoom mit Matrixkamera-Funktion für die Bahnbeobachtung, Vision-Full mit Zeilenkameras als Basis für die Druckinspektion, Fehlererkennung und Barcode-Überprüfungen sowie als maximale Ausbaustufe mehrere Vision-Check-Module zur Beurteilung und Sicherung der Druckqualität. Barcode-Check, 100% Druckinspektionen per Defect-Check, Abgleiche mit einem Vorgabe-PDF sowie Farbwertabweichungen und Punktzuwachs per Colour-Check werden auf einen Blick dargestellt. Defect-Check leistet dabei mehr als eine übliche Fehlererkennung: Das System erkennt Defekte, analysiert ihre Ursachen und leitet bei Bedarf automatisch entsprechende Gegenmaßnahmen ein.

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