Tiefdruck: Interprint setzt auf die Graviermaschine K5 Smart XXL

Mit rund 1400 Mitarbeitern weltweit, davon 420 am Stammsitz in Arnsberg, ist die Interprint-Gruppe eine der führenden weltweiten Dekordruckereien. Am Stammsitz in Arnsberg wurden jetzt zwei Dekor-Graviermaschinen des neuen Typs K5 Smart XXL für die Herstellung von Tiefdruckformen installiert.
Interprint und Hell nahmen 2014 erste Gespräche aufnahmen, um das Konzept für eine neue Dekor-Graviermaschine abzustimmen. Die Kontakte mündeten 2016 in der Installation einer Betatestmaschine des Typs K5 Smart XXL am Standort Arnsberg. Für Interprint waren zwei Merkmale der neuen Maschine von Interesse: Ein hoher Automatisierungsgrad und eine hohe Wiederholgenauigkeit.

Der hohe Automatisierungsgrad wurde erreicht, indem Hell das bekannte Prinzip der Ein-Knopf Gravur aus seinen Highend-Maschinen auf die große Dekormaschine übertrug. In dieser Betriebsart erfolgen nach dem Einlegen des Zylinders alle Schritte inklusive der Qualitätsdokumentation automatisch und ohne manuelle Eingriffe.

Für eine hohe Wiederholgenauigkeit stattet Hell den K5 Smart XXL mit dem Einschneidverfahren CellEye aus. Dieses Kalibrationsverfahren basiert auf einer volumenorientierten Messung und hat sich bereits im Publikations- und Verpackungstiefdruck bewährt. CellEye ermöglicht eine hohe Wiedergabegenauigkeit von Gravurzylindern.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Betatests wurde 2017 dann eine zweite K5 Smart XXL installiert. Derzeit testet Interprint das 12 kHz-Graviersystem HelioSprint III auf seine Eignung im Dekordruck.