STI Group startet erste Tests

Nachhaltige Verpackungen aus Silphie-Papier?

Die ersten Tests der Druck- und Veredelungsmöglichkeiten von Silphie-Papier für Verpackungen laufen bereits (Quelle: STI Group)

Groß, gelb und mit besten Eigenschaften für die Papierproduktion – das ist die Silphie-Pflanze. Ihre Fasern können klassischen Holzzellstoff ersetzen, sind recyclefähig und der nachwachsende Rohstoff lässt sich regional beziehen. Die Idee ist neu und stammt von OutNature. Der Anbieter von Fasern und Papieren aus Silphie wurde erst im Herbst 2020 in der Kategorie „Neues Material“ mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet.

Noch stehen längst nicht alle technischen Werte des neuen Materials zur Verfügung. Die Papier- und Kartonqualitäten sind nach Aussage von Out Nature echte Prototypen mit einem Silphie-Faseranteil von aktuell 30 Prozent, angestrebt wird ein Anteil von mindestens 50 Prozent.

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Die Pflanze bietet in ihrem Lebenszyklus eine Vielzahl von Mehrwerten für das gesamte Ökosystem. Daneben ist die Recyclingfähigkeit ein weiterer Pluspunkt des Materials gegenüber anderen Holzalternativen.

Bei der nachhaltigen Optimierung von Verpackungen könnte nach Überzeugung unseres Circular Innovation Teams Silphie-Papier ein Ansatz sein. Daher testet das Team, wie sich das neue Material im Produktionsprozess verhält, wo es seine Stärken hat und für welche Einsatzzwecke und Produkte es besonders geeignet ist.

Bei der nachhaltigen Optimierung von Verpackungen durch den Einsatz von Silphie-Papier könnte nach Überzeugung der STI Group-Geschäftsführung eines dieser Lösungsansätze sein. Wie sich das neue Material im Produktionsprozess verhält, wo es seine Stärken hat und für welche Einsatzzwecke und Produkte es besonders geeignet ist, werden die Praxistests zeigen.

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