Jedes Jahr verderben 11 Millionen Tonnen Lebensmittel in Deutschland

Folie aus nachwachsenden Rohstoffen

Die neuen Folien haben einen Anteil von 67% an nachwachsenden Rohstoffen (Quelle:Allvac)(Bild: Louis Zuchtriegel, STUDIO ZUCHTRIEGEL)

Allvac hat eine neue Foliengeneration für Lebensmittel im Markt eingeführt, die auf nachwachsende Rohstoffe setzt. „Die neuen Folien haben einen Anteil von 67% an nachwachsenden Rohstoffen. Statt Erdöl dient Rapsöl oder Zuckerrohr als Basis“, sagt Hans Bresele, Geschäftsführer von Allvac.

Neben den Kunden der tiefziehfähigen Folien profitiert auch das Schwesterunternehmen Allfo von den Folienentwicklungen, aus denen sie Siegelrandbeutel in verschiedenen Stärken und Formaten herstellt. Das unternehmenseigene Labor und das Anwendungstechnikum arbeiten daran, die Dicke bei der neuen Foliengeneration – unter Beibehaltung der qualitativen Eigenschaften –  weiter zu optimieren.

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„Jedes Jahr verderben allein in Deutschland laut Aussagen einer großen Handelsgruppe rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel und müssen entsorgt werden. „Wir finden, dass es vor diesem Hintergrund elementar wichtig ist, Verpackungen zu entwickeln, die Lebensmittel ressourcenschonend haltbar machen“, sagt Hans Bresele

 Über Allvac

Die Produktion von tiefziehfähigen Barrierefolien auf Basis von Polyethylen und Polyamid ist die Kernkompetenz von Allvac. Diese Verbundfolien kommen insbesondere beim Verpacken von verderblichen Lebensmitteln zum Einsatz. Von der Entwicklung über die Extrusion bis hin zur Konfektionierung deckt das Allgäuer Familienunternehmen die gesamte Prozesskette ab. Allvac wurde 1992 durch Hans Bresele senior gegründet und ist seit 2007 eine 100 prozentige Tochter der Allfo Gruppe. Die Produktion von tiefziehfähigen Barrierefolien geschieht in zwei unterschiedlichen Verfahren: Der Blasextrusion, mit der Blasfolien hergestellt werden und der Castextrusion, bei der die Folien gegossen werden. Die Frage, welches Verfahren zum Zuge kommt, ist abhängig von der gewünschten Effizienz, der Endanwendung und den geforderten Folieneigenschaften, wie z.B. der Foliendicke, der Höhe der Gasbarriere, der Folienfestigkeit und Siegelfähigkeit.

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