drupa 2016 – X-Rite und Pantone stellen neue Software vor

Laut X-Rite ermöglicht die Informulation Software 6.3 eine erweiterte Integration mit Managementinformationssystemen (MIS)

Die beiden Unternehmen stellen auf der drupa in Halle 8b, Stand A23 die neue Inkformulation Software Version 6.3 für den Flexodruck, Tiefdruck, Offsetdruck und Siebdruck vor. Sie stellt Druckereien, Druckverarbeitern und Farbherstellern Farbrezepturen zur Verfügung. Die Software wird verwendet für die Erstellung, Speicherung, Freigabe und Wiederverwendung von Farbrezepturen.

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Mit der neuen Software können laut X-Rite Farbexperten ihre Rezepturen mit einer digitalen Farbreferenz im Pantone Live-Ökosystem vergleichen oder als CxF-Messstandard nutzen. Auf diese Weise stehen die Rezepturen und Referenzdaten automatisch für eine Pass/Fail-Analyse in der Qualitätssicherungssoftware zur Verfügung. Falls Korrekturen erforderlich sind, können die Daten an die Inkformulation Software zurückgeschickt werden. X-Rite argumentiert, dass damit die Rezeptierung beschleunigt wird und das Fehlerrisiko sinkt.

Ein weiterer Vorteil der neuen Version ist laut Herstellerangaben die verbesserte Leistung bei Korrekturen an der Druckmaschine. Sobald die Farbmessungen die Toleranzen überschreiten und die Qualitätssicherungssoftware das meldet, werden Daten zur Nachrezeptierung an die Software gesendet. Das Farblabor kann entsprechende Anpassungen vornehmen und die neue Rezeptur ausgeben, was den Korrekturprozess an der Druckmaschine beschleunigt. Ausfallzeiten der Druckmaschine werden so minimiert und die Druckqualität bleibt erhalten.

X-Rite gibt an, dass die Informulation Software 6.3 außerdem eine erweiterte Integration mit Managementinformationssystemen (MIS) möglich macht. Das vereinfacht den Datenaustausch. Das MIS kann von der Software eine neue Materialnummer anfordern. Die Anforderung basiert auf den Spezifikationen und Namenskonventionen aus dem MIS oder per Verweis auf eine Cxf-Datei, die beispielsweise in Pantone Live gespeichert sein kann. Diese Anforderung erscheint dann im Farblabor als Auftrag mit einer zu rezeptierenden Zielfarbe. Wenn die Rezeptur definiert ist, sendet die Software eine Liste der Inhaltsstoffe und den jeweiligen Prozentwerten, an das MIS zurück.

Zudem ermöglicht die Software 6.3 die zeitgleiche Definition von mehreren Rezepturen. Auf der neuen Registerkarte für Rezepturen können komplette Aufträge aus der Qualitätssicherungssoftware spezifiziert und korrigiert werden. Die Farbrezepturen werden dabei den einzelnen Jobs mithilfe von Tags zugeordnet.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.xrite.com/inkformulation-software.

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