Daetwyler Graphics setzt komplexe Batikdesigns für Vlisco um

Die Africa-Print-Stoffe des niederländischen Bekleidungsherstellers Vlisco werden in einem aufwendigen Wachsverfahren produziert und gedruckt. Die Druckform für das Wachs, das auf den Stoff aufgebracht wird, benötigt besondere Tiefe und muss großflächige Bilder realisieren können. Es ist anspruchsvoll, das Gravurbild nach dem Druck zwecks Wiederverwertung von den Zylindern zu entfernen.

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Mit dieser Aufgabenstellung hat sich Vlisco an Daetwyler Graphics gewandt.

Die Herausforderung für die CFM P1610 von Daetwyler

Die großflächigen Muster werden gelasert und dann 350 bis 450 µm tief in den Kupferzylinder geätzt – das Zehnfache im Vergleich zu herkömmlichen Gravurtiefen von 30 bis 50 µm. Im Allgemeinen liegt der maximale Spanabtrag einer CFM bei 150 µm.

Die Lösung von Daetwyler Graphics

Ein neues Drehwerkzeug musste gefunden werden. Dazu waren entsprechende Anpassungen an den Werkzeugträger und dessen Zustellung notwendig. Der gesamte Prozess verhält sich bei Vlisco anders als bei einer herkömmlichen CFM. So ist nach dem Abdrehen des Gravurbildes für die finale Formgebung lediglich ein Wechsel des Schneidwerkzeuges notwendig.

Mit zwei Heliogrind C-Poliersteinen stellten die Entwickler von Daetwyler sicher, dass die Drehrillen eliminiert werden und die gewünschte Rauheit erzielt wird. So entwickelte Daetwyler Graphics letztendlich eine CFM P 1610 für eine Spantiefe von bis zu 600 µm (1 µm = 0.001 mm) pro Drehdurchgang. Laut Daetwyler und Vlisco erfüllt dieses Lösungskonzept die Kundenanforderungen spart Kosten ein.

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