Smithers Pira – Barrierefolien könnten von Siegelfolien verdrängt werden

Eine neue Studie des Marktforschungsintituts kommt zu dem Schluss, dass flexible Barrierefolien von transparenten Siegelfolien verdrängt werden könnten. Der Grund dafür liegt laut den Verfassern in dem geänderten Nachfrageverhalten von Konsumenten. So legen Endverbraucher mittlerweile verstärkt Wert auf Folien, die transparent sind und auch in Mikrowellen sowie bei Metalldetektoren verwendet werden können.

Der Bericht „The Future of Transparent Barrier Films versus Barrier Foil to 2021“ vergleicht die weltweiten Zukunftsaussichten beider Materialien vor dem Hintergrund einer dynamischen Verpackungsindustrie.

Laut der Studie wird die weltweite Nachfrage nach transparenten Barrierefolien voraussichtlich mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 3,9% wachsen und 1,9 Millionen Tonnen im Jahr 2021 erreichen. Bei flexiblen Aluminium wird die Wachstumsrate voraussichtlich durchschnittlich bei 2,5% pro Jahr und im Jahr 2021 bei fast 3,0 Millionen Tonnen liegen.

Westeuropa ist der größte Markt für Barrierefolien und für flexible Verpackungen, gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum und Nordamerika. Von 2010 bis 2014 war der asiatisch-pazifische Raum laut der Studie der am schnellsten wachsende Markt mit China und Indien als Wachstumstreiber.

Die Verfasser der Studie argumentieren, dass die künftigen Wachstumsraten bei flexiblen Folienverpackungen und transparenten Barrierefolien den prognostizierten Wachstumsraten beim BIP gleichen. Regionen, deren Lebensstandard momentan steigt, werden kontinuierlich weiter wachsen.