Mehr Leistung und Prozessstabilität in der Blasfolienextrusion

Die Varex II wurde am Montag auf dem Messestand bis zur Spitzenleistung von 1559 kg/ Stunde auf einer 400er-Düse gefahren (Quelle: W&H)

Windmöller & Hölscher (W&H), Spezialist für Maschinen im Markt der flexiblen Verpackung, stellt während K 2019 in Düsseldorf ein neues Hochleistungs-Kühlsystem für seine Blasfolienanlagen vor.

Das überarbeitete Kühlsystem ist eine Weiterentwicklung der Arctis-Kühlringfamilie von W&H und ergänzt das bestehende Portfolio.

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Das neue Kühlsystem wird speziell für solche Applikationen eingesetzt, bei denen besonders hohe Leistung erforderlich ist. Schwierig zu fahrende Applikationen profitieren von der gesteigerten Prozessstabilität des überarbeiteten Systems. “Wir haben alle Elemente des Kühlsystems analysiert, überarbeitet und für Hochleistung optimiert, bis hin zur kompletten Neuentwicklung einzelner Bauteile“, erklärt Martin Backmann, Leiter Forschung & Entwicklung Blasfolie bei W&H. Für die Entwicklung eines Bausteins hat W&H mit dem nordamerikanischen Kühlringspezialisten Addex eine exklusive Lizenzvereinbarung zur Nutzung der Intensive Cooling (IC)-Technology getroffen.

„Die Varex II ist als Gesamtanlage bis ins kleinste Detail auf Hochleistung ausgelegt. Auf dieser Basis haben wir mit dem Hochleistungs-Kühlsystem einen weiteren Leistungsrekord ermöglicht – und das mit einem realen Produkt“, so Dr. Torsten Schmitz, Leiter Geschäftsbereich Extrusion bei W&H. Am Montagabend erbrachte W&H live auf der K einen Beweis für die Leistungsfähigkeit des neuen Systems: Die Varex II auf dem Messestand wurde bis zur Spitzenleistung von 1559 kg/ Stunde auf einer 400er-Düse gefahren.

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