Foto-Impressionen von der Fachpack 2018

Mehr Besucher, mehr Aussteller

Thomas Reckert (rechts) ist bei Bobst neuer Business Director BU Web-Fed für die DACH-Region; links: Dirk Lange, Director Sales & Marketing bei AVT (Quelle: Ansgar Wessendorf)

Mit einem Besucherplus von über acht Prozent im Vergleich zum vorherigen Event (Fachpack 2016) ist die Fachpack 2018 in Nürnberg nach dreitätiger Dauer am 27. September zu Ende gegangen. Rund 45.000 Fachbesucher (2016: 41.014) informierten sich über Innovationen und Trends in der Verpackungsbranche. Dabei stieg die Zahl der Besucher aus dem Inland und überproportional die der Besucher aus dem Ausland. 

Thomas Reckert (rechts) ist bei Bobst neuer Business Director BU Web-Fed für die DACH-Region; links: Dirk Lange, Director Sales & Marketing bei AVT (Quelle: Ansgar Wessendorf)
Der Stand des DFTA Flexodruck Fachverbandes e.V. war für die Besucher Treffpunkt, Anlaufstelle und Informationsquelle (Quelle: Ansgar Wessendorf)
85 Jahre Hans Kappl: Das Druckvorstufenunternehmen präsentierte sich im neuen, modernen Gewand (Quelle: Ansgar Wessendorf)
Susanne Netzer informierte die Besucher über Farbmanagement-Lösungen von GMG (Quelle: Ansgar Wessendorf)
Der neon-grüne Stand des Schweizer Verpackungdruckers Etimark stach ins Auge (Ansgar Wessendorf)
Udo Theus (links) und Clemens Hatt informierten über das umfangreiche Produktspektrum der Heliograph Holding. Im Vordergrund standen Produktionsanlagen für die Flexo- und Tiefdruckform-Herstellung (Quelle: Ansgar Wessendorf)
Stefan Muschter, Geschäftsführer der Verpackungsdruckerei Folian. Das Familienunternehmen aus Strahlsund bedruckt erfolgreich Verpackungsfolien mit wasserbasierten Druckfarben (Quelle: Ansgar Wessendorf)
Die erste Teilnahme an der Fachpack war für BST eltromat sehr erfolgreich: Anne-Laureen Lauven, Head of Marketing und Fabian Kneip, Area Sales Manager (Quelle: Ansgar Wessendorf)
Christian Hauswald, Sales Manager und Virginie Gaillard, Marketing Director, stellten unter anderem das neue Inspektionssystem Proofiler von EyeC vor (Quelle: Ansgar Wessendorf)
SGK, ein Tochterunternehmen der Matthews International, hat sich für die Implementierung der Packaging Workflow-Lösung von Hybrid Software im Wert von 20 Mio. US-Dollar entschieden (Quelle: Ansgar Wessendorf)
Marc Rechberger, der neue Vertriebsleiter bei Eltex (rechts) und seine Kollegen
Der japanische Chemiekonzern Toyobo präsentierte unterschiedlich Folientypen für die Herstellung von flexiblen Verpackungen (Quelle: Ansgar Wessendorf)
Cordula Schulz ist Geschäftsführerin der mittelständischen Verpackugsdruckerei Schulz Flexgroup (Quelle: Ansgar Wessendorf)
Ganz relaxt ging es auf dem Stand des PrePress-Dienstleisters abc packmedia zu (Quelle: Ansgar Wessendorf)
HP Indigo informierte über die vielfältigen Möglichkeiten des digitalen Verpackungsdrucks: Alexandra List und Oliver Albani
Die Firma Innova stellte ihr neues Montagegerät für Flexodruckplatten und ihre Range an Klischeeklebebänder vor (Quelle: Ansgar Wessendorf)
Für das Scannen der Ware im Supermarkt sind Barcodes auf Verpackungen nicht mehr notwendig (Quelle: Ansgar Wessendorf)
Der in der Verpackung integrierte RIFD-Chip registriert die Gewichtsreduzierung, welche der Konsument durch die Entnahme der Verpackung aus dem Regal hervorgerufen wird. Auf dem Bildschirm oberhalb des Regals erscheint dann unmittelbar Informationen zum Produkt. Zu sehen war diese Innovation auf dem Stand der SGK-Gruppe (Quelle: Ansgar Wessendorf
Ralph Simon, Sales Manager bei Meech, präsentierte u. a. Bahnreinigungs-Systeme für Druckmaschinen (Quelle: Ansgar Wessendorf)
Axel Schwermer, Produktmanager bei Mitex, und Silja Aretz-Fezzuoglio, Marketinberaterin bei G&K TechMedia. Mitex ist Hersteller elastomer-beschichteter Walzen für unterschiedlichste Anwendungen (u.a. für den Druck- und Convertingbereich) (Quelle: Ansgar Wessendorf)

An den Ständen der 1.644 Aussteller (2016: 1.542 Aussteller) in erstmals zwölf Messehallen wurde über Verpackungslösungen für Konsum- und Industriegüter diskutiert. Die Themen Digitalisierung, E-Commerce, Verpackungsdesign und vor allem Nachhaltigkeit beherrschten die Gespräche. Für 2019 hat die Messeleitung angekündigt, das umweltgerechte Verpacken als Leitthema der Fachpack auszurufen.

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Cornelia Fehlner, Veranstaltungsleiterin der Fachpack, wörtlich: „Neben technischen Herausforderungen treibt die Branche vor allem die Frage um: Welche klugen Verpackungslösungen gibt es für komplexe Anforderungen, die zugleich im Dienst der Umwelt und der Verbraucher stehen sowie den ganzen Kreislauf im Blick haben? Es geht um die Verpackung von morgen. Und dieses Thema werden wir auf der Fachpack 2019 spiegeln.“

Aussteller: 38 Prozent international

Kern der Fachpack war auch in diesem Jahr die deutsche Verpackungswirtschaft mit 1.023 Ausstellern. „Der Trend zur Europäisierung nimmt jedoch spürbar zu“, freut sich Fehlner. Der Anteil der internationalen Aussteller lag bei 38 Prozent. Vor allem die europäischen Nachbarländer waren stark vertreten, allen voran Italien, die Niederlande, Polen, die Schweiz, die Tschechische Republik, Österreich und die Türkei. Mit dem Angebot der Fachpack zeigten sich 98 Prozent der Besucher zufrieden, wie die Befragungsergebnisse eines unabhängigen Instituts laut Veranstalter (Nürnberg Messse GmbH) ergeben haben.

Die Fachbesucher kamen vor allem aus den Branchen Lebensmittel und Getränke, Pharma und Medizintechnik, Kosmetik, Chemie und Automotive. Rund 90 Prozent der Fachbesucher gaben an, in Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen in ihren Unternehmen einbezogen zu sein. Etwa jeder zweite Fachbesucher ist in leitender Position, jeder fünfte sogar in der Geschäftsleitung.

Prozesskette Verpackung abgebildet

Die Fachpack zeigte ihr breites Messeangebot entlang der Prozesskette Verpackung: angefangen bei Packstoffen und Verpackungsmaschinen über Verpackungsdruck und -veredelung bis hin zu Logistiksystemen und Services. Größter Messebereich waren die Packstoffe/-mittel (zum Beispiel Papier, Karton, Pappe, Kunststoff, Glas) sowie Packhilfsmittel (wie Etiketten, Verschlüsse) mit insgesamt 780 Ausstellern. Die verpackungstechnische Seite – also die Maschinen zum Erzeugen und Verarbeiten von Verpackungen, die Kennzeichnungs- und Markiertechnik, aber auch die Geräte fürs Kontrollieren, Prüfen oder Recyceln – zeigten 560 ausstellende Unternehmen. Dazu kamen 297 Firmen, die ein logistikrelevantes Angebot haben, also Lösungen fürs Lagern, Verladen, Kommissionieren und Transportieren von verpackter Ware. Und 224 Aussteller präsentierten, welche Möglichkeiten es gibt, Verpackungen zu bedrucken und zu veredeln.

Zahlreiche Foren und Sonderschauen luden zur Weiterbildung und Wissensvertiefung rund um die unterschiedlichen Verpackungsaspekte ein. Die beiden Foren Packbox und Techbox wurden von 19 Branchenpartnern mitgestaltet. 7.500 Zuhörer wohnten den insgesamt 100 Vorträgen von 120 Referenten und Diskussionsteilnehmern bei. Wie der Veranstalter weiter ausführt, sei die neu belegte Halle 8 mit den Themenbereichen Verpackungsdruck und -veredelung und der zentral gelegenen Sonderschau Premiumverpackungen gut angenommen worden. Auf dieser wurden rund 40 Exponate gezeigt, die durch ihr Design oder innovative Materialien bestechen. Von besonderer Bedeutung war auch der Bereich Pharma, Medizin und Kosmetik in Halle 3A und dem entsprechendem Themenpark „Verpackung in der Medizintechnik und Pharmazie“.

Die nächste Fachpack findet vom 24. bis 26. September 2019 im Messezentrum Nürnberg statt.

 

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