140 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs

Thermo-Pack stellt die Produktion klassischer Standardfolie ein

Die Produktion klassischer Standardfolien sollen Ende Oktober bei Thermo-Pack auslaufen (Quelle: Rommelag)

Wie die Stuttgarter Nachrichten auf ihrer Webseite berichtet, stellt Das Familienunternehmen Thermo-Pack die Produktion klassischer Standardfolien in Gaildorf (Kreis Schwäbisch Hall) ein und will sich künftig auf Anwendungen in der Pharmabranche konzentrieren.

Die klassischen Standardfolien sollen Ende Oktober auslaufen, damit verlieren rund 140 Mitarbeiter ihre Jobs. Wie das Unternehmen mitteilt, stand das Werk bereits seit mehreren Jahren unter zunehmendem Wettbewerbsdruck. „Wir sind an einem Punkt angelangt, wo wir keine Perspektive mehr erkennen“, begründete es Bernd Hansen, Eigentümer des Familienunternehmens Thermo-Pack Kunststoff-Folien GmbH und Präsident der international agierenden Rommelag-Gruppe.

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Thermo-Pack wurde 1952 es als erstes Unternehmen gegründet und legte damit den Grundstein für die heutige Rommelag-Unternehmensgruppe mit weltweit rund 2000 Mitarbeitern. Thermo-Pack entwickelt Verpackungen auf Basis von Kunststoff-Folien unter anderem für Lebensmittel, Kosmetika und die Pharmaindustrie. Zu den Standardfolien zählen etwa Salatverpackungen, Gurkenfolien oder Folien für Wattepads, um einige Beispiele zu nennen. In Zukunft will sich das Unternehmen auf Anwendungen für den Pharmabereich konzentrieren.

Die 140 Mitarbeiter sollen auf Wunsch in eine Transfergesellschaft übernommen und bei der Suche nach einem neuen Job unterstützt werden. Übrig bleiben dann am Standort noch 30 bis 40 Mitarbeiter. Den Auszubildenden soll nach Möglichkeit ein Ausbildungsplatz innerhalb der Rommelag-Gruppe angeboten werden.

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