Digital Printing today

Neue Produktionshalle für den Digitaldruck

Rondo Ganahl-Standort in St. Ruprecht an der Raab (Quelle: Koenig & Bauer)

Rondo Ganahl, Hersteller für Verpackungen aus Wellpappe, gibt seine Pläne für eine eigenes digitale Digitaldruckzentrum bekannt. Mit der Investition in die Koenig & Bauer Durst Delta SPC 130 FlexLine Automatic soll bereits eine bedeutende Umsatzsteigerung erzielt worden sein.

Die Delta SPC 130 mit ihrer wasserbasierten Druckfarbentechnologie bedient die Bedürfnisse von Markenartiklern in der Lebensmittelverpackungsindustrie. Rondo schätzt nach eigenen Angaben das riesige Potential der Technologie mit kurzen Vorlaufzeiten bei exzellenter Druckqualität auf Offset-Niveau.

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Die Delta SPC 130 FlexLine Druckmaschine
(Quelle: Koenig & Bauer)

Bereits im Herbst 2021 soll am österreichischen Standort St. Ruprecht an der Raab eine neue Produktionshalle für den Digitaldruck eröffnet werden. Vor zwei Jahren nahm das Unternehmen der Rondo-Gruppe als eines von sechs in Europa die digitale Produktion auf. Rund 90 % des Digitaldruckgeschäfts von Rondo entfallen auf die Lebensmittelindustrie.

Karl Pucher, Geschäftsführer bei Rondo Ganahl, St. Ruprecht an der Raab, sagt: „Traditionell haben wir im Flexo- und Offsetdruck gearbeitet und nun schon lange darüber nachgedacht, in die digitale Produktion einzusteigen. Vor zwei Jahren haben wir uns entschieden, diesen Schritt zu gehen. Wir sind sehr froh, dass wir es getan haben. Die digitale Wellpappenproduktion hat jedes Jahr um 25 bis 30 % zugenommen und die Kunden geben Folgebestellungen auf, was uns sehr wichtig ist.“

„In der Pandemie erleben wir, dass die Vorlaufzeiten kürzer werden und die Vorlagen sehr oft kurzfristig geändert werden. Durch unsere Möglichkeit, digital zu drucken, sind wir flexibel und können die Anforderungen sehr kurzfristig erfüllen. Genau das verlangen Markenartikler. Die Delta SPC 130 mit wasserbasierter Druckfarbentechnologie von Durst bietet die Lösungen, die wir für die Lieferung an die Lebensmittelindustrie brauchen. Das Umsatzwachstum war derart stark, dass wir uns entschlossen haben, eine neue Anlage für den digitalen Druck zu bauen. Und wir hoffen, sie im Herbst in Betrieb nehmen zu können.“

Pucher ergänzt: „Wir haben nicht einfach eine Maschine gekauft. Wir sind in ein ganzes System eingestiegen, das auch Software für Bereiche wie Auftragsmanagement, Farbmanagement und Automatisierung umfasst. Der Digitaldruck liefert auch Antworten in der globalen Debatte um die Nutzung von Plastikverpackungen, die natürlich auch die Bereiche Lebensmittel und Sicherheit berührt. Durch den Einsatz von lebensmittelsicheren Druckfarben für primäre und sekundäre Lebensmittelverpackungen können wir Wellpappenverpackungen herstellen, die als Plastikalternative dienen können. Wir sind gut aufgestellt mit diesem System, das ich sehr empfehlen kann.“

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