15 Millionen Euro -Investition

DS Smith investiert in eine zweite Digitaldruckmaschine

Als Pilotkunde von HP war DS Smith das erste Unternehmen in der Verpackungsbranche, das vor zwei Jahren mit der HP PageWide T1100S in den digitalen Wellpappen-Preprint investierte. Die erste HP PageWide T1100S produziert mittlerweile in UK und die zweite wird gerade am DS-Smith-Standort Fulda installiert.

Rund EUR 15 Mio. soll die Investition in die rund 40 m lange, 5 m hohe und für eine maximale Bahnbreite von 2,80 m ausgelegte Digitaldruckmaschine betragen. Hierfür wurde eigens eine Halle entkernt und mit neuen Fundamenten ausgestattet. Die Inbetriebnahme der neuen Digitaldruckmaschine ist nach Unternehmensangaben für das zweite Quartal 2018 mit einem Open-House-Event geplant.

„Das digitale Druckverfahren kommt ohne Druckplatten aus, daher sind auch Änderungen in letzter Minute möglich und schnellste Reaktionen auf aktuelle Promotions und Events“, sagt Stefan Kunzmann, Sales & Marketing Director bei DS Smith in der Region Deutschland und Schweiz. Ein ganz wesentlicher Vorteil des Digitaldrucks ist für unsere Kunden auch die deutlich kürzere Time-to-Market.“

„Displays, die regional unterschiedlich oder auf unterschiedliche Händler individualisiert sind, sind nun problemlos umsetzbar, ebenso personalisierte Verpackungen. Da die Farbdeckung und nicht die Farbanzahl entscheidend ist, können Verpackungen, die bisher einfarbig bedruckt wurden, nun farbig bedruckt werden”, erläutert Kunzmann.

“Gerade im E-Commerce können Verpackungen mit aufmerksamkeitsstarkem Innendruck im Design der Marke den Moment-of-Truth beim Shopper deutlich positiver gestalten“, so Kunzmann weiter. „Ein weiterer wichtiger Aspekt für viele unserer Kunden ist das Thema Produktsicherheit. Mit dem neuen Druckverfahren können wir Track & Trace-Technologien, also die Nachverfolgbarkeit von Produkten sowie Serialisierung und Anti-Counterfeiting-Technologien, zum Schutz vor Produktpiraterie, umsetzen.”

Die HP PageWide T1100S arbeitet mit wasserbasierenden Tinten, die frei von UV-reaktiven Elementen sein sollen. Deshalb können diese Tinten für das Drucken von Primär- und Sekundärverpackungen im Nahrungsmittelbereich auf Wellpappe eingesetzt. Dies insbesondere für die Kunden ein wichtiger Wettbewerbsvorteil, die im Nahrungsmittelbereich aktiv sind.