Einführung umweltfreundlicher Verpackungen

Nestlé hat Forschungsinstitut für Lebensmittel-Verpackungen eröffnet

Nestlé hat sein Institut für Verpackungsforschung in Betrieb genommen und will damit die Einführung umweltfreundlicher Verpackungen beschleunigen (Quelle: Nestlé)

Nestlé hat in Lausanne ein Forschungsinstitut für Verpackungen in Betrieb genommen. Es ist das erste seiner Art in der Lebensmittelindustrie. Ziel ist, nachhaltigere Verpackungen rascher zu entwickeln und zu produzieren. Damit will der Konzern laut einer Medienmitteilung der globalen Herausforderung des Plastikmülls begegnen. Das Institut ist Teil der Einrichtung für Grundlagenforschung im Lausanner Nestlé-Forschungszentrum.

Anlässlich der Einweihung sagte Nestlé-CEO Mark Schneider: „Keine unserer Verpackungen sollte als Abfall auf Mülldeponien oder in der Umwelt landen. Deshalb führen wir wiederverwertbare Verpackungslösungen ein und leisten Pionierarbeit bei umweltfreundlichen Verpackungsmaterialien.“ Darüber hinaus wolle der Lebensmittelkonzern die Entwicklung lokaler Recyclinginfrastrukturen und Pfandsysteme unterstützen.

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Bei der Eröffnung betonte Sander Defruyt, New Plastics Economy Lead bei der Ellen MacArthur Foundation, dass Nestlé eines der ersten Unternehmen gewesen sei, das die Selbstverpflichtung zur Plastikvermeidung seiner Stiftung unterzeichnet habe. „Es ist großartig zu sehen, dass das weltgrösste Konsumgüterunternehmen jetzt seinen Forschungsschwerpunkt verstärkt und seine Kapazitäten erhöht, um diese Ziele zu erreichen.“ Außerdem hatte sich Nestlé im vergangenen Jahr dazu bekannt, seine Verpackungsmaterialien bis 2025 vollständig wiederverwendbar oder wiederverwertbar zu machen.

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