Investitionsvolumen: 4,5 Millionen Euro

Mediahaus bündelt Kompetenzen im Bereich Verpackung

Mathias Kaldek, Geschäftsführer der neu gegründeten Tochtergesellschaft MediahausProPack GmbH (Quelle:Mediahaus)

Am 1. Oktober 2019 fusionierte Mediahaus seine Tochtergesellschaften Repro-Flex Druckvorlagen GmbH (Witten) und Dänecke GmbH (Krefeld), um die Kompetenzen im Bereich Packaging zu bündeln. Unter dem neuen Namen MediahausProPack GmbH will das Unternehmen mit Sitz in Krefeld künftig neue Standards in der Verpackungsbranche setzen. Als Geschäftsführer der neu gegründeten Tochtergesellschaft wurde neben Heinz Walfort auch Mathias Kaldek berufen, bislang Manager Business Unit Packaging im Mediahaus .

Die Anforderungen von Verpackungskunden aus Industrie und Handel werden immer komplexer. Um dem steigenden Bedarf im Bereich Automatisierung und Digitalisierung gerecht zu werden, bündelt das Mediahaus künftig seine Kompetenzen und bietet Kunden im Bereich Packaging noch mehr Möglichkeiten. „Es ist typisch für das Mediahaus, dass wir unser Leistungsportfolio immer wieder nachschärfen,“ erklärt Mathias Kaldek, Geschäftsführer der neu gegründeten MediahhausProPack GmbH. „Denn die Marktanforderungen ändern sich ständig – und wir haben diese immer im Blick. Nur so können wir sicherstellen, dass unsere Kunden auch künftig von Lösungen profitieren, die eine Produktvermarktung wirklich voranbringen.“

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Firmengebäude Mediahaus
(Quelle: Mediahaus)

„Design-to-Print-Evolution“

Mit 29 Jahren Branchenerfahrung analysiert Mathias Kaldek die aktuellen Entwicklungen in der Konsumgüterindustrie sowie im Handel und ist es gewohnt, konkrete Lösungsansätze zu entwickeln. Unter seiner Führung soll die MediahausProPack GmbH künftig Workflow-Konzepte etablieren, die deutlich über bekannte Design-to-Print-Prozesse hinausgehen. „Dabei geht es zum einen darum, die vielen Einzeldisziplinen im Verpackungsprozess bis hin zum Druck komplett IT-basiert zu gestalten. Ein Beispiel ist die automatisierte Übernahme von Daten aus einem zentralen Produktinformationssystem“, erklärt der neu berufene Geschäftsführer. „Aber wir denken auch den entscheidenden Schritt weiter und stellen die Datenausleitung für verschiedenste Anwendungsbereiche sicher, wie 360-Grad-Simulationen zur digitalen Vermarktung. Genau das nennen wir Design-to-Print-Evolution.“

Alle für den Verpackungsprozess benötigten Leistungsbereiche sind unter einem Dach vereint – von der Designagentur über eine leistungsfähige Druckerei bis hin zu besonderen digitalen Kompetenzen. „Nur so haben wir zukunftsweisende Möglichkeiten, IT-basierte Abläufe abteilungsübergreifend zu etablieren und zu steuern“, erklärt Mathias Kaldek. „Durch diese kurzen Abstimmungswege sparen einzelne Kunden bis zu sechs Wochen Zeit bei der Realisierung neuer Verpackungen.“

Investitionsvolumen: 4,5 Millionen Euro

Mit Investitionen in Höhe von insgesamt rund 4,5 Millionen Euro im gesamten Packaging-Bereich unterstreicht das Mediahaus seinen Anspruch, künftig als Full-Service PrePress-Dienstleister für Verpackungen am Markt aufzutreten. Die Mittel flossen unter anderem in die Anschaffung eines Xeikon ThermoflexX 60D Laser zur Erweiterung der Flexo-Druckformherstellung mit maximaler Ausgabequalität. Zur Produktion von Faltschachteln wird aktuell in eine Heidelberg Speedmaster XL 106, in eine Bobst Stanze sowie in eine automatische Verpackungslinie von Bobst investiert. Ein weiterer wichtiger Part für das Mediahaus sind die selbst entwickelten IT-Lösungen, die den Prozess effizienter gestalten und so einen Mehrwert für Kunden generieren. Mathias Kaldek: „Wir haben den hohen Anspruch, innovative Verpackungen der Zukunft zu entwickeln. Deshalb forscht und entwickelt unser Team künftig in die verschiedensten Richtungen – auch ohne konkreten Kundenauftrag.“

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