AR Packaging plant Schließung des Schweizer Standorts Limmatdruck

Der schwedische Verpackungshersteller AR Packaging eruiert nach den Akquisitionen der RLC Packaging Group und der K+D AG aktuell Maßnahmen zur Optimierung der Schweizer Standorte.

Durch die kürzlich erfolgten Übernahmen wurde die Standortpräsenz von AR Packaging in Zentraleuropa signifikant erhöht. Erste Analysen im Rahmen der Integration der neuen Unternehmen haben laut AR Packaging einen klaren Handlungsbedarf im Hinblick auf die Situation in der Schweiz aufgezeigt; ein denkbares Szenario wäre der Ausbau und die Fokussierung der Produktion auf den Standort von K+D in St. Gallen.

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„Wir sind überzeugt, dass es möglich ist auch in Hochkostenländern wie der Schweiz erfolgreich zu produzieren, sofern eine höchst effiziente Infrastruktur vorhanden ist“, sagt Harald Schulz, Präsident und CEO von AR Packaging. „Die Performance am Standort Spreitenbach ist seit einiger Zeit hinter den Erwartungen zurück geblieben, daher ist die Option, einen substantiellen Teil der Produktion von der Limmatdruck l Zeiler AG zur K+D AG zu verlagern, ernsthaft in Betracht zu ziehen.“

AR Packaging ist sich dieses negativen Aspekts für die etwa 150 betroffenen Mitarbeiter in Spreitenbach bewusst und ist bemüht diese durch die Schaffung alternativer Arbeitsplätze an anderen Standorten aufzufangen. Für Mitarbeitende ohne direkte Anschlusslösung soll zudem ein Sozialplan Unterstützung in der beruflichen Neupositionierung bieten.

Die Serviceeinheiten PAS Media und Brandkitchen, die ebenfalls am Standort der Limmatdruck l Zeiler in Spreitenbach operieren, sind von den gegenwärtigen Überlegungen explizit nicht betroffen.

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