Präsentiert von Flexo+Tief-Druck

Special Digitaldruck: Digital Printing today 1-2016

Der Digitaldruck ist noch keine ausgereifte Technologie im Verpackungsdruck, hat aber viel Entwicklungspotenzial. Er wird den Flexo- und Tiefdruck als führendes Verpackungsdruckverfahren nicht verdrängen, doch die Marktanteile werden sich zugunsten des Digitaldrucks verschieben. Viele Flexo- und Tiefdrucker möchten sich deshalb detailliert und regelmäßig über digitale Auftragstechnologien informieren.

Flexo+Tief-Druck kommt mit dem Special „Digital Printing today“ diesem hohen Informationsbedarf nach.

Lesen Sie die erste „Digital Printing today“-Special-Ausgabe mit den folgenden Beiträgen:

  1. „Video killed the radio star“ von Ansgar Wessendorf
  2. „Der Digitaldruck wird die gewohnte Arbeitsweise verändern“ von Ansgar Wessendorf
  3. „Digitaldruck – kompakte Übersicht“ von Dieter Finna

Erfahren Sie mehr im eDossier „Digital Printing today 1-2016“.

1. „Video killed the radio star“

Der Titel des 1979 von dem britischen Pop-Duo The Buggles platzierten One-Hit-Wonders „Video killed the radio star“ lässt sich durchaus auch auf die aktuelle Stimmung in der Wellpappenindustrie übertragen. Hersteller wie auch Zulieferer von Wellpappensubstraten stellen sich zunehmend die Frage, ob der Digitaldruck denn nun den Flexodruck überflüssig machen wird.

Der Flexodruck

Vergleichbar mit anderen analogen Verfahren sind auch im Flexodruck die jeweiligen Geschäftsmodelle seit Jahrzehnten im Kern nahezu unverändert geblieben. Dem steht jedoch eine Vielzahl technischer Weiterentwicklungen gegenüber, die völlig neue verfahrenstechnische Möglichkeiten eröffnen. Beispiele hierfür sind der Einsatz von mehr Farben und feineren Rastern, immer komplexere Druckmotive und aufwändige Veredelungen. Dadurch veränderte sich die technische Leistungsfähigkeit des Verfahrens wie auch die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten in beeindruckender Weise.

Eine Gemeinsamkeit der Verfahren Flexo-, Offset-, Tief-, Sieb- und Buchdruck ist die Fähigkeit zur wirtschaftlichen Herstellung großer Auflagen. Zur Bewältigung derartiger Anforderungen wurden die Prozesse in den Herstellungs- und Lieferketten weiter ausdifferenziert und sind mittlerweile gut aufeinander abgestimmt. Zur Erhöhung derartiger Taktfrequenzen werden üblicherweise Maßnahmen wie der Einsatz zusätzlicher Arbeitskräfte und/oder die Investition in entsprechend leistungsfähigere Maschinen ergriffen.  Verschaffen Sie sich einen tieferen Einblick, indem Sie das Dossier in unserem Shop downloaden.

2. „Der Digitaldruck wird die gewohnte Arbeitsweise verändern“

Bobst und Kodak entwickelten gemeinsam eine Continuous Inkjet (CIJ)-Digitaldruckmaschine für die Herstellung von Verpackungen aus Wellpappe. Was sind die Alleinstellungsmerkmale dieser Maschine?

Jakob Bovin: Lebensmittelrechtlich unbedenkliche Farben in Kombination mit einem Standardformat der Wellpappenindustrie sind zwei wichtige Aspekte. Es gibt im Markt wohl kaum eine andere Maschine, deren Produktivität, Druckqualität und Farbspektrum den Bedürfnissen der Wellpappenhersteller so exakt entspricht und die sich perfekt in deren Prozesse integrieren lässt.

Mit welcher Investition muss der Wellpappendrucker rechnen?

Jakob Bovin: Darüber können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen.

3. Digitaldruck – kompakte Übersicht

Der Digitaldruck eröffnet Perspektiven, mit denen sich heute jeder Verpackungsdrucker auseinandersetzen muss. Daher erscheint es angebracht, in einer zweiteiligen Artikelserie den aktuellen Stand des digitalen Verpackungsdrucks darzustellen, die Vorteile zu nennen und auf beachtenswerte Bedingungen hinzuweisen.

Eine Begriffsdefinition

Der Begriff Digitaldruck steht für verschiedene digitale Druckverfahren. Allen gemeinsam ist der Wegfall von Druckformen im klassischen Sinn sowie das drucken direkt aus dem digitalen Datenbestand der Vorstufe. Toner oder Tinten werden direkt oder indirekt auf den Bedruckstoff übertragen. Im Gegensatz zu analogen Druckverfahren fallen daher keine Kosten für die Herstellung der Druckform an. Obwohl der Schwerpunkt des digitalen Verpackungsdrucks aktuell noch im Bereich der Etikettenherstellung liegt, bietet er auch in den anderen Verpackungsanwendungen Antworten auf die Herausforderungen gegenwärtiger Marktrends.

Vorteil: Einsparung der klassischen Druckform und der Kosten für die Druckformherstellung sowie Wegfall der Rüstzeiten. Laden Sie sich das komplette eDossier „Digital Printing today 1-2016“ direkt im Shop runter.